Die Vorteile einer innovativen Leitstelle für den Errichter

Interview mit Nico Dombrowski von der Stadtritter Leitstelle beim Sicherheitskongress.Online

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Christoph Gruhn Die Vorteile einer innovativen Leitstelle für den Errichter. Das ist unser Thema jetzt in der nächsten knappen Stunde und freut mich, dass Sie wieder mit dabei sind. Ich habe einen ganz besonderen Menschen heute oder jetzt für dieses Thema bei mir. Darf gar nicht so viel verraten, obwohl ich gerne sehr viel erzählen möchte. Aber vielleicht stellst du dich am besten selbst vor. Nico Dombrowski, das kann ich schon mal sagen. Du bist hier natürlich auch bei Stadtritter, man erkennt es am gleichen Stick auf dem Hemd. Erzähl ein bisschen was über dich. Was machst du hier bei Stadtritter?

Nico Dombrowski Also mein Name ist Nico Dombrowski. Ich bin 41 Jahre, verheiratet, ein Kind. Bin hier der Leitstellen-Leiter für die Serviceleitstelle von Stadtritter.

Christoph Gruhn Als Leitstellen-Leiter ist man natürlich schon so ein bisschen eine ruhigere Person. Klar, du musst immer den Überblick behalten.

Nico Dombrowski Ja also über Personal natürlich. Neues Personal einweisen. Ruhe bewahren. In Stresssituationen die Mitarbeiter runterholen. Gegebenenfalls dann auch mit eingreifen. Mithelfen, mit Alarme bearbeiten. Dass das einfach reibungsloses Arbeiten gibt.

Christoph Gruhn Reibungsloses Arbeiten und du machst natürlich auch die ganze Planung, du machst die Ausbildung…

Nico Dombrowski Dienstplanung, Ausbildung, …

Christoph Gruhn Alles das Wunderbar. Wo warst du vorher? Was hast du gemacht? Wie bist du zu uns gekommen?

Nico Dombrowski Ja, ich war vorher – also mittlerweile sind es 20 Jahre Berufserfahrung – ich war vorher 20 Jahre bei Securitas, in dem Fall. Habe als kleiner Praktikant in Hennigsdorf angefangen. War dann Alarmverfolger, habe Großveranstaltung mitgemacht, die Goldene Kamera, B.Z. Kulturpreis, also für den Axel Springer habe ich gearbeitet.

Christoph Gruhn Dann draußen richtig vor Ort?

Nico Dombrowski Richtig draußen. Also auch hier in Niedersdorf habe ich mitbetreut. Dann irgendwann war mir das Fahren zu viel, dann bin ich in die Leitstelle von Securitas gegangen. Habe dort die Leitstelle mit aufgebaut. 2013 bin ich mit rüber gezogen in die Potsdamer Straße 88 nach Potsdamer Platz. Dort haben wir dann eine große Leitstelle aufgebaut mit 19 Arbeitsplätzen. Da war ich Supervisor. Heute nennt man das Stellvertreter-Leiter in dem Fall. Habe dort bis zu 50 Mann betreut, habe dort auch Ausbildung etc. gemacht und dann mit 30 habe ich dann angefangen mein Studium durchzuführen. Habe Meister für Sicherheit studiert und wollte dann einfach Anfang dieses Jahres mal auf diesem Meister mal aufspielen, mal gucken, was die Marktwirtschaft hergibt. Somit bin ich zu Stadtritter gekommen.

Christoph Gruhn Also du bist im Prinzip einer der erfahrensten Hasen, wahrscheinlich auf dem Gebiet, den wir haben im deutschsprachigen Raum kann man schon sagen. Sehr lange dabei. Gibt es einen bestimmten Hintergrund, dass du in die Sicherheitsbranche, gleich vom Praktikanten bis jetzt zum Leitstellen-Leiter –

Nico Dombrowski Es gibt einen Hintergrund. Ich war vier Jahre Zeitsoldat in München unten stationiert. Und nach den vier Jahren wollte ich eigentlich weitermachen. Dann hat man hat mich auch nicht lassen. Weil Scharping damals war der Bundesverteidigungsminister, hat dann alle Stellen gekürzt. Da musste ich mir irgendwas aussuchen. Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr bietet natürlich dann gewisse Sachen an. Ich habe dann die Ausbildung zur Werkschutz-Fachkraft gemacht und bin dann gleich von München nach Hamburg Werkschutz-Fachkraft abgelegt und von dort aus zum Axel Springer Verlag und habe dort mein Praktikum gemacht und bin dann in der Sicherheit komischerweise liegen geblieben. Bei Axel Springer auch schon sehr entspannt und guter Arbeitgeber.

Christoph Gruhn Ist das jetzt schon so ein bisschen Leidenschaft geworden für andere Menschen, auch da zu sein, für Sicherheit zu sorgen, so ein bisschen –

Nico Dombrowski Ja mittlerweile gehört das ja zu meinem Leben. Ich lebe das auch gerne. Ich erzähle auch jetzt dann den neuen Mitarbeitern, die ich jetzt habe, was ich alles schon erlebt habe, ich finde es spannend. Die kennen das natürlich nicht so, weil die keine Fahrer fahren oder irgendwas. Also ich kann auch schon von gewissen Situationen erklären, warum wir das so machen. Wie wir das so machen.

Christoph Gruhn Also die Erfahrungen, die du draußen gemacht hast, vor Ort, beim Kunden oder auch bei Einsätzen, die hilft dir jetzt auch als Leitstellen-Leiter?

Nico Dombrowski Definitiv. Die Erfahrung brauchte man auch.

Christoph Gruhn Okay, jetzt hast du vorhin gesagt, dass du für bis zu 50 Mitarbeiter mit verantwortlich warst als Leiter. Wir sind ein bisschen schlanker. Wo liegen denn da für dich jetzt die Vorteile?

Nico Dombrowski Die Nähe am Mitarbeiter. Habe ich aber vorher auch immer gemacht. Ich kannte von jedem der 50 Mitarbeiter ihre Lebensstory und hab das hier auch weiterverfolgt. Und ich denke immer, die Mitarbeiter sind dankbar, wenn ich sie ansprechen kann. Na, wie geht es denn deinem Mann, der war jetzt gerade im Krankenhaus, ist denn zu Hause alles in Ordnung? Also sowas mögen die Leute. Einfach Nähe – Nähe am Mitarbeiter.

Christoph Gruhn Herzlichkeit – auch miteinander persönlichen Kontakt einfach zu haben. Und für den Errichter oder für den Kunden hat es natürlich auch besondere Vorteile, wenn man nicht so ein 50-Mann-Betrieb quasi ist. Ich denke mal, bei uns merkt man schon auch, dass wir sehr nah auch mit dem Errichter zusammenarbeiten. Aber auch – nein, wir kennen nicht jeden Kunden einzeln, aber wenn man mal in der Einweisungsphase ist – und gerade da passieren ja die meisten Fehlalarme – dann kennt man schon an der Stimme auch, okay, wer ist da dran? Ist einfach ein herzlicheres Verhältnis denke ich.

Nico Dombrowski Die Errichter sind natürlich – da hören wir von denen natürlich die da draußen sind und bei uns bei uns anrufen. Ist natürlich cool, dass das immer dieselben Leute sind. Also die bauen halt auch so eine Nähe auf zu einem Mitarbeiter.

Christoph Gruhn Vertrauensverhältnis.

Nico Dombrowski Ist natürlich einfacher. In der Woche haben wir immer den gleichen Frühdienst. Ist natürlich einfacher den Mitarbeiter X immer anzurufen und zu sagen, Mensch, Montag hatten wir doch die Anlage, die wir Freitag aufschalten wollten. Und das finden die natürlich cool.

Christoph Gruhn Thema heute ist ja: die Vorteile einer innovativen Leitstelle für den Errichter. Bevor wir zu den Vorteilen kommen, müssen wir uns natürlich erstmal überlegen, was könnte denn ein Errichter für Herausforderungen haben, denen er sich so im täglichen Leben einfach gegenübersieht? Also ich glaube Errichterbetriebe, das sind ja nicht immer so die ganz großen Unternehmen, sondern es sind vielleicht manchmal auch nur kleine Betriebe, die vielleicht aus zwei, drei Mann bestehen. Was haben die denn in der täglichen Arbeit für Herausforderungen, wo wir Ihnen später helfen können?

Nico Dombrowski Die Herausforderung wird für den Errichter sein, einfach nachts eine Bereitschaft darzustellen. Meistens sind es ja Familienbetriebe, wo Mama die Buchhaltung macht, die Kinder mit reinwachsen, die Firma mit übernehmen etc.

Christoph Gruhn Wo man vielleicht auch reingewachsen ist, weil man im Ort einfach derjenige war, der sich ein bisschen mit Technik ausgekannt hat. Und dann hat der Nachbar gesagt, Mensch, kannst du mir nicht. Und so sind die Betriebe meistens vielleicht auch gewachsen, also Handwerksbetriebe im Prinzip.

Nico Dombrowski Genau. Aber die wollen halt nur nachts dann auch mal schlafen, weil sie am Tag halt arbeiten müssen. Oder die wollen in den Urlaub.

Christoph Gruhn Wir alle haben uns einen Urlaub verdient irgendwann. Und was mache ich dann? Genau, also das wäre so ein Punkt, dass wir einfach als Errichter nicht wirklich abschalten können im Prinzip.

Nico Dombrowski Sowieso nicht. Die Leitstelle

Christoph Gruhn Ich meine den Errichter. Der Errichter kann erst mal nicht abschalten, weil er immer da sein muss.

Nico Dombrowski Genau und gibt natürlich dann nachts gerne an einer Not- und Serviceleitstelle, wie wir es sind, die 24 Stunden, rund um die Uhr mit zwei Mann besetzt ist und wir in dem Fall dem Kunden sofort helfen können, wenn er Probleme hat [unverständlich 00:06:48] oder er hat ein Problem.

Christoph Gruhn Das heißt also, ich kann als Errichter sagen, Mensch, ich arbeite sowieso mit Stadtritter als Leitstelle zusammen, schalte dort meine Kunden auf, dann können die quasi den First-Level-Support für mich übernehmen. Und dann habe ich, im Prinzip leite ich dann meine Rufnummer, die ich normal habe, um oder brauche ich eine extra Rufnummer für die Kunden?

Nico Dombrowski Ne, die Rufnummer wird – also die Kunden behalten die Rufnummer für den Errichter. Der Errichter bleibt auch der Errichter, der er ist, er ist auch der erste Ansprechpartner für den Kunden. Wenn der Errichter halt nicht erreichbar ist in dem Fall, dann übernehmen wir. Er braucht bloß auf unsere Rufnummer umleiten und wir können sofort loslegen und den Kunden betreuen.

Christoph Gruhn Das heißt im Prinzip: wenn ich jetzt beispielsweise mit dem Handy in ein Funknetz falle oder fahre, einfach weil da jetzt mal kein Empfang ist, dann kann ich automatisch eine Rufumleitung einrichten bei nicht-Erreichbarkeit. Und dann landet der bei uns in der Zentrale, also in der ganz normalen Leitstelle der Kunde, wenn er anruft und wir können sofort helfen. Meldet ihr euch jetzt dann dort als Stadtritter oder meldet ihr euch dann auch in meinem Namen als Errichter, Firma Müller, schönen guten Tag…

Nico Dombrowski Das ist gar kein Problem, das ist so, wie der Kunde wünscht. Er kann mit Stadtritter auftreten aber wir können auch für seine Firma dann direkt auftreten.

Christoph Gruhn Das heißt, ihr seht, wenn ein Anruf ankommt, über welche Route der reinkommt und könnt dann dementsprechend euer Sprüchlein aufsagen, hier ist die Firma Müller, die besten Alarmanlagen der Welt. Obwohl da eigentlich ein Stadtritter Mitarbeiter dran ist.

Nico Dombrowski Genauso ist es.

Christoph Gruhn Bekommt der Kunde erst mal gar nicht mit. Ist auch für den Kunden wahrscheinlich –

Nico Dombrowski Muss er nicht.

Christoph Gruhn Das heißt für mich als Errichter, ich habe immer für den Kunden das Erlebnis, dass er immer mit mir zu tun hat und mit niemandem sonst. Und wenn ich jetzt einfach feste Zeiten habe, in dem ich nicht erreichbar sein möchte oder kann, dann geht ihr einfach ran. Also ich kann mal in den Urlaub fahren, beispielsweise eine Woche. Oder ich kann einfach sagen okay, um 18:00 ist die Bude zu, ich mache Wochenende, haben vielleicht viele Errichter, vielleicht gar nicht mehr gehabt ein paar Jahre lang, weil sie einfach immer wieder erreichbar sein müssen.

Nico Dombrowski Dann greifen wir sofort ein. Ab 18:00 Uhr sind wir dann 24 Stunden da.

Christoph Gruhn Zum Beispiel. Okay, cool. Was könnt ihr denn da alles machen? Was könnte denn ein Szenario sein, wo ein Kunde bei euch anruft und dringend den Errichter sprechen möchte? Also was ist denn da so vorstellbar?

Nico Dombrowski Normales Szenario ist: ein Melder fällt aus. Er blinkt jetzt zum Beispiel beim Kunden. Der Kunde kann damit nichts anfangen. Versucht einen Errichter zu erreichen. Errichter ist jetzt im Urlaub oder nicht erreichbar. Die kommen zu uns und die Mitarbeiter hinterfragen erstmal was das Problem ist. Der Kunde sagt, der und der Melder blinkt. Bei gewissen Anlagen können wir uns direkt auch bei dem Kunden aufschalten. Wir können mal gucken. Wir können den Melder sperren, wir können einen Bypass setzen, also dass die Anlage weiter funktioniert, aber ein Melder rausgenommen wird. Und dann informieren wir sofort den Errichter und der Kunde wird innerhalb von 24 Stunden, je nachdem was vereinbart ist, von dem Richter dann zurückgerufen und wird auch sofort supportet.

Christoph Gruhn Was heißt sofort? Bekommt der Errichter dann eine E-Mail? Also wenn ich mir vorstelle, nachts um 23:00 ruft jemand an, dann ruft mich als Errichter die Leitstelle an und sagt er hat gerade der Kunde angerufen, dann habe ich ja nichts gewonnen. Also wie ist da die Vorgehensweise?

Nico Dombrowski Die Vorgehensweise ist, also wir sammeln das, das wird geballt. Morgens um acht fängt dann der Frühdienst die Nacht halt abzuarbeiten und schickt dann in dem Fall an den Errichter die Information raus. Der Errichter wird nachts nicht mit irgendwelchen Telefonaten oder mit Emails oder mit der Brieftaube zu tun haben.

Christoph Gruhn Das heißt, ich kann als Errichter sagen, ich will gerne um 9:00 wissen, was war die Nacht über los? Und da bin ich im Büro, habe meinen Kaffee getrunken, jetzt setze ich mich ran und arbeite das ab, was aufgelaufen ist. Und dann kriege ich von euch eine E-Mail, neun, kurz nach neun, und da ist dann alles drin mit den Problemen der Nacht. Du hast gesagt, ihr könnt Bypass setzen. Ist es dafür wichtig, dass die Alarmanlage auch direkt bei uns aufgeschaltet ist. Auf die Stadtritter-Leitstelle?

Nico Dombrowski Ja. Also die muss. Definitiv wird sie ja immer bei uns aufgeschaltet. Die Anlage muss aber kompatibel mit gewisser Software sein, so dass wir uns darauf einwählen können.

Christoph Gruhn Also bedeutet für mich als Errichter, dass ich sowieso eigentlich nicht nur den Vorteil für den Kunden habe, wenn ich ihm die Leitstellenanbindung empfehle – da haben wir auch einige Beiträge dazu, wo wir erklären, warum das sinnvoll ist, können wir auch gleich noch mal kurz drauf eingehen – aber es ist deswegen wichtig, weil ich natürlich den Support wirklich nur machen kann, selbst machen kann, als Leitstellen-Mitarbeiter, wenn die Alarmanlage auch mit meiner Technik verbunden ist, weil sonst – was, kann ich dem Kunden sagen? Ich kann dem Kunden sagen, drück mal den Knopf, drück mal den Knopf –

Nico Dombrowski Das kann man mit den Kunden durchspielen. Viele Kunden verstehen dann auch, was man von ihnen möchte. In 80% der Fälle klappt es dann auch. Aber es klappt halt nicht immer. Schön ist dann immer, wenn uns auch Errichter ihre Anlagen zur Verfügung stellen. Wir bauen die bei uns auf in der Leitstelle, spielen auch mit den Mitarbeitern. Wir probieren mal einen Alarm aus. Wir simulieren das alles mal. Und die Mitarbeiter können auch selber dann mal probieren und wissen dann auch meistens, was muss ich tun, wenn der Kunde mit der Alarmanlage anruft.

Christoph Gruhn Ja, okay, das bedeutet für mich, ihr habt so eine Art kleines Labor, wo ihr die ganzen Dinger testet?

Nico Dombrowski Ja, da spielen wir auch gerne mit.

Christoph Gruhn Okay, cool. Und dort könnt ihr dann wirklich sagen, okay, die und die Fälle können auftreten, wenn das und das ist. Und dann kann man eben so und so vorgehen. Und jeder Mitarbeiter läuft einmal durch diesen Prozess und schaut sich wirklich jedes Modell an?

Nico Dombrowski Also grundsätzlich, werden ja die Mitarbeiter direkt an die Alarmanlagen ran geführt. Aber es gibt auch Lernvideos bei uns. Gerade neue Mitarbeiter sitzen zwei Wochen vor Lernvideos. Wir fragen die ab. Also da gibt’s immer nicht nur einen Mitarbeiter, der einweist, sondern wir alle weisen zusammen ein. Weil viel mehr Wissen auch für die Mitarbeiter da ist. Und wenn der Mitarbeiter mal alleine sein sollte, was ja bei uns nicht vorkommt, dann kann er auch sich das Video anschauen. Die dauern immer so zwei Minuten. Und kann dann auch gleich parallel mit dem Kunden nochmal durchspielen.

Christoph Gruhn Ah, super. Das heißt, ich habe eigentlich gar keine Chance, dass ich irgendwie als Mitarbeiter rausfalle, weil im Notfall gucke ich einfach in die Videothek – was ist das für eine Anlage, wie kann ich die ausmachen oder wie kann ich diese Piepen ausschalten?

Nico Dombrowski Man kann gut sagen, Kunde, kleinen Moment, ich rufe Sie gerne zurück – und dann kann Ihnen geholfen werden. Wir gucken zwei Minuten das Video, kurz sammeln, Kunden erklären, fertig.

Christoph Gruhn Das ist ja perfekt. Also besser geht es ja im Prinzip kaum. Okay, was könnte dann noch so eine Herausforderung sein, in der ich mich als Errichter sehe? Wie sieht es denn aus? Also bei uns ist es so, ich habe auch eine Alarmanlage zu Hause, logischerweise. Da werde ich auch einmal im Jahr im Prinzip angerufen. Wird ein Wartungstermin vereinbart, dann erfolgt auch die komplette Überwachung. Bietet Stadtritter das auch an für externe Errichter. Also wenn ich sage, okay, ich schalte meine von mir aufgebauten Alarmanlagen auf euch auf, könnt ihr dann grundsätzlich das auch übernehmen? Also für mich diese Wartungen planen?

Nico Dombrowski Definitiv. Service wird ganz groß geschrieben auch für unsere Errichter, natürlich. Wir planen, koordinieren und spielen den Kunden – also spielen den Errichter in dem Fall – den Kunden sofort wieder zurück. Ist gar kein Problem.

Christoph Gruhn Jetzt haben wir am Anfang gesagt – ja, du hast es gesagt: du meldest dich so, wie der Errichter das gerne wünscht. Bedeutet für mich jetzt auch, wenn ich anrufe, beispielsweise bei Stadtritter, habe eine aufgeschaltete Alarmanlage, dann ist es ja oft so, dass ich gar nicht mehr weiß, wer hat denn eigentlich vor zehn oder vor 15 Jahren die Alarmanlage aufgebaut? Ich weiß nur, ich möchte jetzt einen Anbau machen und da will ich natürlich auch Sicherheit haben. Also brauche ich wieder drei, vier Melder, die da angelernt werden, die montiert werden müssen, die angelernt werden müssen. Jetzt rufe ich als Kunde erst einmal die Leitstelle an, weil das ist die Telefonnummer, die ich habe und die bei jedem Fehlalarm, den ich sonntags morgens um halb 7 mache, wenn ich kurz mal auf die Terrasse will – der Klassiker, genau, sonntags morgens habe ich auch schon produziert. Dann rufe ich erst mal – oder telefoniere ich – mit der Leitstelle. Also rufe ich die wahrscheinlich auch als Erstes an. Was passiert jetzt? Bin ich jetzt als Errichter dann außen vor oder was genau macht ihr?

Nico Dombrowski Nein, überhaupt nicht. Also die Dokumentation bei uns im Managementsystem ist so, dass gerade, wenn Fremderrichter bei uns aufschalten, die bei uns dokumentiert werden. Und wenn der Kunde Probleme hat, dann ruft er bei uns an, dann nehmen wir das Problem auf und geben, das an den Errichter dann sofort wieder. Der Errichter bekommt sofort die Information, weil er mal vor 15 Jahren aufgeschalten hat, kriegt er dann die Information direkt zugeschaltet.

Christoph Gruhn Okay, bedeutet, wenn ich Errichter bin und sage, okay, ich gebe das in eure Hände, ihr kümmert euch um meinen Kunden in der Zukunft, dann kriege ich den auch wieder zurück, wenn der einen weiteren Bedarf hat. Auch wenn der sagen würde, mein Nachbar möchte jetzt auch eine Alarmanlage, dann sagt ihr nicht, ja, aber da ist ja die Firma XY bei Ihnen ums Eck, sondern die Firma, die auch wirklich ursprünglich errichtet hat, verliert dann keinen Kunden, –

Nico Dombrowski Bekommt dann ja sogar noch den neuen Kunden dazu.

Christoph Gruhn Also auch ein weiterer Vorteil. Eine ganz wichtige Frage Nico, ist ja, was kostet mich als Errichter denn dieser ganze Spaß. Also diese Dienstleistung, die jetzt die Leitstelle erbringt, dass sie immer für mich da sind, für meine Kunden da sind rund um die Uhr. First Level Support macht möglicherweise auch einen Wartungstermin mal für mich macht. Wie liegen da die Preise?

Nico Dombrowski Also für den Errichter, der bei uns aufschaltet kostet das nichts. Ist kostenfrei in dem Fall – bei uns im Service inkludiert.

Christoph Gruhn Das bedeutet, ich als Errichter muss mich nur entscheiden. Stadtritter ist die Leitstelle meiner Wahl. Und wenn ich meine Kunden dann hierher empfehle, dann kriege ich auch diesen Service kostenfrei.

Nico Dombrowski So ist es.

Christoph Gruhn Cool. Also finde ich, ist ein super Angebot, muss ich einmal sagen. Ist so. Jetzt bin ich auf der anderen Seite. Ich bin ja auch Kunde. Jetzt kommt ein Errichter zu mir und sagt, Mensch, ich habe da eine Alarmanlage hier, ich möchte das jetzt gerne bauen. Wollen wir die nicht auf eine Leitstelle aufschalten? Klar mache ich eine Beratung und sage, warum das wichtig ist. Wie sieht denn da das Angebot für den Kunden aus? Kann ich sowas vielleicht als Kunde auch erst mal testen, habe ich da ein Risiko?

Nico Dombrowski Also der Kunde bekommt von uns nun letztlich zwei Monate Test. Testphase in dem Fall, da kann er alles testen. Da kann er mit Alarmanlage spielen, da kann er wirklich mal Einbruch simulieren und schauen, ob wir schnell anrufen, ob das so zu seinen Gunsten halt auch abgewickelt wird. Bei uns ist es keine Testphase, für uns ist es immer ein echter Alarm. Also wir ziehen dann auch unseren Standard durch, fragen Codeworte ab, etc.

Christoph Gruhn Also der konkrete Maßnahmenplan, der mit dem Kunden ausgearbeitet wird, ist auch in dieser Testphase quasi aktiv.

Nico Dombrowski Genau.

Christoph Gruhn Und klar, es kann ja auch in der Testphase mal ein richtiger Einbruch passieren und dann rufen die an, trallala, mal wieder Spaß gehabt, sondern dann geht ihr also wirklich so vor, immer, als wenn es ein echter Alarm ist.

Nico Dombrowski Standardisiert in dem Fall.

Christoph Gruhn Ein standardisierter Maßnahmenplan, der immer gemacht wird. Jetzt hast du gesagt, ich kann das testen. Wie lange kann ich das testen?

Nico Dombrowski Zwei Monate.

Christoph Gruhn Zwei Monate. Und was kostet mich das als Kunde in der Zeit?

Nico Dombrowski Gar nichts. Auch kostenfrei, auch im Service integriert.

Christoph Gruhn Auch im Service integriert. Also halte ich fest, wenn ich als Errichter auf Stadtritter aufschalte, dann habe ich die Möglichkeit, also nicht nur in den Genuss selber des Services zu kommen, sondern ich kann meinen Kunden einfach anbieten, es einfach mal zu testen auf Herz und Nieren. Jeden Sonntagmorgen um 7:00 die Terrassentür aufmachen und gucken, ob tatsächlich jemand anruft. Und das kostet mich keinen Cent.

Nico Dombrowski Keinen Cent.

Christoph Gruhn Super. Und nach den zwei Monaten entscheide ich dann, bleibe ich. Klar, da wird es natürlich kostenpflichtig. Ganz normal oder halt eben – brauche ich das nicht. Aber die Quote, mal Hand aufs Herz, von denen, die bleiben, die liegt doch, also würde ich mal sagen, gefühlt über 80% oder?

Nico Dombrowski Weit – also ich würde mich aus dem Fenster lehnen und sagen über 90%, also wir bekommen auch ständig Feedback, auch von der Geschäftsführung in dem Fall. Wir sind superfreundlich, wir gehen schnell ans Telefon, da ist nicht der schlafende Operator, wie man es immer so kennt, sondern da ist wirklich jeder auf Zack.

Christoph Gruhn Okay, schön, habe ich auch gelesen. Wir haben ja bei Google auch einige Bewertungen, die sind auch sehr positiv, was Stadtritter betrifft. Also gerade das, was du ansprichst, die Freundlichkeit ist glaube ich auch etwas, was eine Leitstelle auszeichnet dann im direkten Kontakt mit dem Kunden, dass nicht irgendeiner genervt ist, weil ein Alarm ist, sondern für mich als Kunden, der jetzt entweder einen echten oder eben auch einen Fehlalarm hat, ist es ja jetzt ein Event, sage ich mal, da passiert ja jetzt was Entscheidendes irgendwie in meinen heutigen Tag und dann will ich ja auch nicht angepflaumt werden, weil mir gerade was passiert ist.

Nico Dombrowski Ja, man muss als Operator immer eine Ruhe bewahren, also auch im Fehlalarm. Die Leute sind schon aufgeregt genug, gerade beim Einbruch. Es piept überall, es ist laut und da muss man einfach Ruhe – komm wir gehen jetzt die und die Schritte durch lieber Kunde. Und beim Echtalarm sowieso, da muss man sowieso professionell sein. Also ordentlich die Polizei informieren, was ist passiert, wo ist es etc. Klar man ist aufgeregt, bei meinem ersten Alarm war ich total aufgeregt. Und wenn man dann die Polizei noch anrufen muss, da schlägt einem das Herz ganz weit oben.

Christoph Gruhn Da sind wir glaube ich auch bei einem wichtigen Thema: für den Endkunden ist glaube ich die Aufschaltung auf eine Leitstelle seiner Alarmanlage doch immens wichtig und es wird oft in der Beratung ein bisschen vernachlässigt. Und klar, ich habe als Errichter meine Pflicht getan. Ich habe eine Alarmanlage ordnungsgemäß und nach den Richtlinien aufgebaut. Die funktioniert auch. Aber was passiert denn im Alarmfall? Warum ist es aus deiner Sicht wichtig? Du hast 20 Jahre Erfahrung. Warum ist es für dich wichtig, dass eine Alarmanlage immer aufgeschaltet sein muss?

Nico Dombrowski Also grundsätzlich macht ja nur eine aufgeschaltet Alarmanlage Sinn, weil der Kunde wird damit nicht belästigt. Früher hatte man die vielen Kunden auf dem Handy – nicht immer sein Handy dabei, nicht immer ist man erreichbar. Wir sind wirklich 24/7 – wir machen zehn-Stunden-Schichten – sind wir erreichbar. Die Leute sitzen da, gucken auf den Alarm, der Alarm kommt hoch und wir können sofort reagieren. Und der Kunde hat ein gutes Gefühl in dem Fall.

Christoph Gruhn Klar, bist vielleicht auch mal als Kunde im Urlaub. Dann passieren wahrscheinlich auch gerade die meisten echten Alarme. Wenn ich nicht da bin. Oder wenn ich nicht erreichbar bin. Viele Häuser sind ja heute auch 10-12 Stunden unbewacht, mehr oder weniger. Beide sind auf Arbeit, eine Stunde hin, eine Stunde zurück, dann sind zehn Stunden schon mal voll. Da geht man vielleicht noch ins Fitnessstudio. Also die meiste Zeit des Tages ist wahrscheinlich im Haus ein offenes Scheunentor, wenn da nicht irgendetwas –

Nico Dombrowski Wenn nicht eine ordentliche Alarmanlage verbaut ist.

Christoph Gruhn Wenn nicht eine ordentliche Alarmanlage, die natürlich aufgeschaltet ist, verbaut ist. Also dass sich dann auch wirklich drum kümmert. Lass uns mal darüber reden, ob das für mich als Errichter jetzt ein großer Aufwand ist. Also technisch aufbauen und wo ein Bewegungsmelder hin soll und wie die Fenster-Tür-Kontakte abgebaut werden. Das ist alles gar kein Problem für mich. Aber jetzt geht es darum, jetzt muss ich ja die Verbindung zur Leitstelle herstellen. Wie kompliziert ist das tatsächlich in der Praxis?

Nico Dombrowski Also in der Praxis für uns als Leitstelle ist es eigentlich total einfach. Der Errichter ruft an, bekommt eine Ident-Nummer, je nach Aufschaltung bekommt er entweder eine Einwahlnummer oder eine IP mit einem Port, die legt er dann bei sich auf der Alarmanlage an. Wir brauchen zirka 2-3 Minuten, um das ins Management-System einzugeben. Also Kundendaten, kurze Rufnummern etc. und innerhalb von 2-3 Minuten ist die Anlage aufgeschaltet und er kann loslegen.

Christoph Gruhn Also das passiert direkt. Während ich noch beim Kunden bin, rufe ich die Leitstelle an, ich informiere möglicherweise vorher, dass ich jetzt einen Kunden habe, oder Kundentermin habe zum Aufbauen. Dann rufe ich kurz bei euch an und sage okay, ich bin jetzt so weit. Kunde ist parat. Wird dann gleich auch der Maßnahmenplan direkt mit dem Kunden besprochen?

Nico Dombrowski Sobald der Errichter fertig ist und seine Unterschrift fertig hat, sich verabschiedet hat beim Kunden, kann er bei uns anrufen, sagen die Kundin ist jetzt zu Hause, rufen Sie doch bitte an. Innerhalb von fünf Minuten hat der Kunde von uns einen Anruf und ca. zehn Minuten Gespräch. Wir fragen dann alles ab und dann geht er auch schon ins go live.

Christoph Gruhn Du hast mir im Vorgespräch gesagt, bei vielen Alarmanlagenherstellern sind wir mittlerweile sogar mit so einer One-Click-Lösung im Prinzip verbunden. Das heißt, ich gehe ins Backend meiner Alarmanlage vor Ort und drücke bei Stadtritter aufschalten und puff passiert die Magie im Hintergrund.

Nico Dombrowski Ja –

Christoph Gruhn Es ist tatsächlich so einfach?

Nico Dombrowski Ja, es ist wirklich so einfach. Weil wir haben ja softwaretechnisch alles vorbereitet. Der Errichter braucht bloß noch anbinden und fertig.

Christoph Gruhn Das heißt, wir arbeiten auch direkt mit den Herstellern zusammen, die sagen okay, Stadtritter ist eine Leitstelle, der kannst du vertrauen. Und dann sind wir da quasi in der Software, wahrscheinlich direkt –

Nico Dombrowski Wir sind direkt verbunden. Ein Klick und dann weiß die Leitstelle schon sofort Bescheid, was zu machen ist.

Christoph Gruhn Also man kann sagen, es ist wirklich super, super einfach.

Nico Dombrowski Einfacher geht es nicht.

Christoph Gruhn Okay, cool. Nico, man kennt es – wir haben es eben gesagt – One-Click-Lösung ist immer schön, aber jetzt habe ich einen Kunden, der kann zum Beispiel nur sonntags oder samstags, nachmittags nach der Sportschau. Da ist doch keiner mehr erreichbar, um was aufzuschalten, oder?

Nico Dombrowski Bei uns schon. Habe ja schon gesagt, wir sind 24/7 erreichbar.

Christoph Gruhn Na klar, ist ja jede Leitstelle im Prinzip. Muss ja.

Nico Dombrowski Genau. Aber bei uns ist es so, dass jeder Mitarbeiter auch aufschalten kann. Jeder Mitarbeiter ist technisch so versiert und technisch so vorbereitet, dass er sofort eine Aufschaltung machen kann. Also der Errichter kann abends um 18:00 Uhr noch bei uns anrufen und um 18:05 Uhr ist er bei uns aufgeschaltet.

Christoph Gruhn Wie sieht es aus um 23:11 Uhr – es hat länger gedauert.

Nico Dombrowski Auch gerne – seit 13:13 Uhr bei uns aufgeschaltet.

Christoph Gruhn Also es ist vollkommen egal, wann ich anrufe als Errichter…

Nico Dombrowski Egal. Weihnachten, Ostern, …

Christoph Gruhn Es gibt ja vielleicht Kunden die Schichtdienst haben oder ähnliches wo ich sage, ja, ich mache die Installation, aber die ist halt nachts. Ausnahmsweise mache ich das mal. Und dann ist es vollkommen egal, welche Uhrzeit. Ich rufe einfach an oder man macht diese Softwarelösung und dann funktioniert es.

Nico Dombrowski Es ist dann sofort bei uns aufgeschaltet. Die Mitarbeiter brauchen das bloß einrichten, fertig machen und los.

Christoph Gruhn Kommen wir mal zu etwas ganz anderem. Ständige Erreichbarkeit, Nico, ist das eine. Aber auf der anderen Seite habe ich natürlich als Errichter auch immer die Herausforderung, dass so eine Alarmanlage natürlich auch Geld kostet. Ganz klar, die ist nicht unbedingt immer ganz günstig, je nachdem, was der Kunde will. Wir reden ja nicht von irgendwelchen Baumarkt-Anlagen für ein paar 100 €, sondern es sind ja hochwertige technische Geräte, die wirklich auch immer ihren Dienst tun müssen. Da kann schon mal ein mittlerer vierstelliger oder vielleicht sogar ein fünfstelliger Bereich erreicht werden, je nachdem, wie groß das Objekt ist, je nachdem, wie groß das Sicherheitsbedürfnis des Kunden ist. Da ist natürlich meine Argumentation als Errichter auch manchmal so ein bisschen – naja, als Handwerker kostet es halt so viel. Gibt es da irgendetwas von Stadtritter, wo man sagen könnte, wir machen es dir als Errichter auch ein bisschen einfacher, deinen Kunden auch ein bisschen einfacher, die Entscheidung zu treffen?

Nico Dombrowski Ja, also nicht jeder Kunde kann natürlich gleich das geforderte Geld auf den Tisch legen. Viele haben gerade Einfamilienhäuser, die gebaut werden. Da hat man schon eine große Stange Geld investiert, möchte aber auch, dass sein Haus, sein neues Haus, auch abgesichert ist. Und somit bieten wir ein Mietmodell an.

Christoph Gruhn Okay, das bedeutet Stadtritter kauft mir als Errichter den Vertrag mehr oder weniger ab, also das, was ich an Technik kaufe. Und wird dann an den Kunden einfach weiter berechnet. Monatlich eine kleine Rate

Nico Dombrowski Ja, also im Schnitt so 120 €.

Christoph Gruhn 100-120 €. Also was erschwinglich ist, was überschaubar ist. Und da ist dann komplett auch alles drin. Da ist natürlich die Alarmanlage drin. Ist da die Wartung jährlich auch drin?

Nico Dombrowski Da ist die Wartung auch mit drin, da sind die Anrufe mit drin, da ist alles im Serviceangebot mit drin.

Christoph Gruhn Okay, das heißt, egal welches Problem ich als Kunde habe, ich habe eine kleine Rate und damit bin ich abgesichert. Egal ob ich nachts um drei ein Fehlalarm produziere oder nicht.

Nico Dombrowski Ist alles mit drin.

Christoph Gruhn Das ist natürlich super. Wunderbar. Ist auch, glaube ich, sollte man mal sagen für Gewerbetreibende eine sehr, sehr schöne Option, weil eine Alarmanlage müsste ich ja sonst über einen längeren Zeitraum abschreiben. Und wenn ich aber so eine monatliche Rate habe, so eine Rechnung für eine Miete im Prinzip, die kann ich auch sofort in die Kosten nehmen, kann sofort abgesetzt werden von der Steuer. Also habe ich zwei Vorteile: ich habe auf der einen Seite nicht den Betrag, der weg ist, was von Unternehmen vielleicht jetzt nicht so eine große Hürde darstellt, aber ich habe halt auf der anderen Seite den Vorteil, dass ich diese Rechnung monatlich eben mit reinnehmen kann in die Kosten und denke auch hier: passt, bin abgesichert.

Nico Dombrowski Ist also quasi eine Dienstleistung.

Christoph Gruhn Geht das grundsätzlich für alle Alarmanlagen oder gibt es da, ich sage mal eine Hürde wo Stadtritter sagt, Mensch, ne, wir müssen uns die erst mal angucken, ob das überhaupt machbar ist, ob das unsere Standards entspricht. Wie sieht es da aus?

Nico Dombrowski Neue Alarmanlagen schauen wir uns mit an, also grundsätzlich ja.

Christoph Gruhn Also neu bedeutet, das sind die, die ihr jetzt nicht sowieso im Repertoire habt.

Nico Dombrowski Also die jetzt nicht in dem Portfolio mit drin sind, sondern neue Alarmanlagen, die auf dem Markt sind, die gucken wir uns an und dann entscheiden wir natürlich auch mit dem Geschäftsführer, ob das für uns machbar oder nicht.

Christoph Gruhn Ob es aufschaltbar ist, ob es funktioniert…

Nico Dombrowski Das testen wir übrigens grundsätzlich mit neuen Errichtern und Alarmanlagen. Testen wir sowieso dann sehr gerne, ob es überhaupt machbar ist, die Aufschaltung bei uns.

Christoph Gruhn Okay, wunderbar. Gut. Ich denke mal, wir haben ein großes Spektrum an Herausforderungen, die der Errichter so hat, uns mal angeschaut. Ich denke, wir sind schon eine innovative Geschichte für den Errichter, die unheimlich viel Arbeit abnehmen kann. Also was glaubst du von den Sachen, den Herausforderungen, von denen wir gesprochen haben, was ist für den Errichter so wirklich das, was ihn eigentlich am meisten drückt tatsächlich? Wo er sagt, Mensch, wenn ich da eine Lösung hätte, das wäre schon cool.

Nico Dombrowski Ich denke mal, gerade die Erreichbarkeit, also gerade nachts. Auch die Errichter wollen schlafen. Da sitzen die bei uns – die Leute, die kennen Schichtsystem, gar kein Problem. Und dass sie halt Samstag oder Sonntag mit aufschalten können, weil viele große Firmen können das nicht.

Christoph Gruhn Ja, finde ich gut. Also noch mal ganz kurz die Vorteile einer innovativen Leitstelle am Beispiel der Stadtritter-Leitstelle herausgestellt. Sie haben als Errichter die Möglichkeit einmal rund um die Uhr wirklich aufschalten zu lassen. Egal ob Sonntag morgens um drei oder Samstag mittags nach der Sportschau, egal wann auch im ganz normalen Tagesbetrieb. Aufschaltung ist immer möglich. Sie haben die Möglichkeit, dass Sie den First Level Support von uns übernehmen lassen, wenn Sie als Errichter sich dafür entscheiden, standardmäßig auf Stadtritter aufzuschalten. Der Kunde kann erst einmal zwei Monate gratis love it or leave it testen. Sagen, okay, ist es mein Ding, sind die Mitarbeiter freundlich genug, ist der Service gut? Super Angebot, muss ich sagen. Und ich habe die Möglichkeit eben das Stadtritter im Rahmen der normalen Gespräche mit dem Kunden, wenn da irgendetwas klemmt, wenn irgendetwas nachgebaut werden muss, wenn etwas ersetzt werden muss, auch dann immer zurückspielt, quasi an mich als Errichter. Also das nicht irgendjemand dann verbaut, das neue Teil, sondern dass ich als Errichter dann auch angerufen werde, auch wenn es fünf oder zehn Jahre oder 20 Jahre zurückliegt. Kein Problem, ist eh alles getrackt. Das haben wir. Und wir haben, glaube ich, ein sehr, sehr innovatives Mietmodell, wo ich quasi als Errichter sage, hier, das ist die Alarmanlage, die braucht der Kunde. Die ganze Abwicklung macht alles Stadtritter, die kümmern sich darum. Meine Wartung ist bezahlt. Also wirklich, denke ich mal ein sehr, sehr innovatives Konzept, wo der Errichter auch mit dem Kunden zusammen im Mittelpunkt steht. Also wie man immer so schön sagt, eine Win-Win. Vielleicht sogar hier in dem Fall eine Win-Win-Win-Situation, weil alle etwas davon haben. Der Kunde, der Errichter natürlich wir als Leitstelle auch. Wunderbar. Nico, wir sind schon ziemlich am Ende. Hat mich gefreut, dass du dir die Zeit genommen hast. Du musst auch gleich wieder rüber in die Leitstelle.

Nico Dombrowski Genau.

Christoph Gruhn Wunderbar. Hat mich gefreut. Vielen, vielen Dank.

Nico Dombrowski Gerne.

Christoph Gruhn Und vielen Dank fürs Zuschauen. Tschüss.

Nico Dombrowski Tschüss.

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