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Kriminalstatistik Deutschland 2025

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Wie sicher ist meine Stadt? Wo gibt es die meisten Einbrüche? Wie hat sich die Kriminalität in den letzten Jahren entwickelt? Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamts liefert Antworten, doch die Rohdaten sind schwer zugänglich. Diese Seite stellt die Daten der PKS 2025 interaktiv bereit: als Karte, als Zeitreihe und im regionalen Vergleich. Die Daten stammen direkt vom Bundeskriminalamt (BKA) und umfassen 400 Landkreise und kreisfreie Städte sowie alle 16 Bundesländer. Die amtlichen Ausgangswerte sind mit Quellen belegt. Rechnerische Vergleiche und historische Gebietsstände werden gesondert ausgewiesen.

Kriminalstatistik Deutschland PKS 2025

Quelle: BKA, PKS 2025  ·  Quellenstand 20.04.2026  ·  CSV  /  JSON (Wohnungseinbruch; weitere Exporte unten)

Wohnungseinbruch – Kennzahlen PKS 2025

Fälle bundesweit
82.920
Bundes-HZ
99,2
Fälle je 100.000 Einwohner
Aufklärungsquote
14,1 %
Höchste Kreis-HZ
331,1
Kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr · 573 Fälle · 173.050 Einwohner
Niedrigste Kreis-HZ
1,3
Landkreis Regen · 1 Fall · 77.267 Einwohner

HZ = polizeilich erfasste Fälle je 100.000 Einwohner. Die Kennzahlen werden direkt aus dem veröffentlichten Jahresdatensatz erzeugt.

Welche Jahre und Gebiete sind verfügbar?

Karte und Kreisrankings: 2023–2025. Unter „Verlauf“ finden Sie Bundesländer, Kreise und die amtliche BKA-Städteauswahl ab 2013, die elektronische Bundesreihe ab 1987 und das separate Bundesarchiv 1953–1986.

Gemeinden werden ihrem amtlichen Kreis zugeordnet. Angezeigt werden Kreiswerte, keine heruntergerechneten Gemeindefallzahlen. Die Karte nutzt den Flächenstand 31.12.2025; historische Grenzen und Methodenbrüche sind beim Vergleich zu beachten.

Kreis auf der Karte anklicken

Kreisflächen: © BKG 2025 · dl-de/by-2-0 · Flächenstand 31.12.2025 · GeoJSON. Bearbeitung: Auswahl GF=4, Transformation nach WGS84 und geometrische Vereinfachung (100 m).

Höchste Kreisfallzahl
Bundes-HZ (amtlich) bundesweit
Niedrigste Kreisfallzahl
Bundesfälle (amtlich) bundesweit

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Quellenbelegte Tabellen für Wohnungseinbruch 2025
Höchste HZ – PKS 2025
KreisBundeslandFälleHZ
Kreisfreie Stadt Mülheim an der Ruhr Nordrhein-Westfalen 573 331,1
Kreisfreie Stadt Essen Nordrhein-Westfalen 1.736 302,1
Kreisfreie Stadt Berlin Berlin 10.618 288,1
Kreisfreie Stadt Düsseldorf Nordrhein-Westfalen 1.541 249,1
Kreisfreie Stadt Bochum Nordrhein-Westfalen 860 239,8
Kreisfreie Stadt Dortmund Nordrhein-Westfalen 1.445 239,5
Kreisfreie Stadt Bremerhaven Bremen 275 231,9
Kreisfreie Stadt Köln Nordrhein-Westfalen 2.368 231,1
Kreisfreie Stadt Herne Nordrhein-Westfalen 360 231,0
Kreisfreie Stadt Gelsenkirchen Nordrhein-Westfalen 609 227,3
Niedrigste HZ – PKS 2025
KreisBundeslandFälleHZ
Landkreis Regen Bayern 1 1,3
Landkreis Haßberge Bayern 5 6,0
Landkreis Bad Kissingen Bayern 7 6,8
Landkreis Schwandorf Bayern 13 8,7
Landkreis Bamberg Bayern 14 9,5
Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm Bayern 14 10,7
Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Bayern 11 11,1
Landkreis Forchheim Bayern 13 11,2
Landkreis Oberallgäu Bayern 18 11,6
Landkreis Regensburg Bayern 23 11,7

Quelle: BKA, PKS 2025, Tabellen KR-F-01-T01, 04-KR-BV. Einwohnerstand 31.12.2024.

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Deutschland 2025 auf einen Blick

Die Polizei hat im Jahr 2025 bundesweit insgesamt 5.508.559 Straftaten registriert: ein deutlicher Rückgang um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt sich der Abwärtstrend fort, der bereits 2024 mit der Teillegalisierung von Cannabis eingeleitet wurde. Anders als 2024 zeigt die PKS 2025 einen flächendeckenden Rückgang über nahezu alle Deliktbereiche, vom Diebstahl bis zur Gewaltkriminalität.

Die Gewaltkriminalität ging 2025 erstmals seit 2021 wieder zurück, um 2,3 Prozent auf 212.335 Fälle. Auch die Sachbeschädigungen sanken auf rund 545.279 Fälle. Einzelne Deliktfelder wie Sexualstraftaten und Cybercrime bleiben jedoch weiterhin auf hohem Niveau.

Wohnungseinbrüche in Deutschland: regionale Unterschiede

Wohnungseinbruchdiebstahl ist eine der Straftaten mit den größten regionalen Unterschieden. Während in manchen Großstädten mehrere hundert Einbrüche pro 100.000 Einwohner registriert werden, verzeichnen ländliche Kreise, insbesondere in Bayern, Häufigkeitszahlen unter 15.

Was das für eine einzelne Großstadt konkret bedeutet, lässt sich am Beispiel der Sicherheitstechnik in Dresden nachvollziehen. Dort finden Eigentümer und Gewerbetreibende regionale Schutzlösungen.

Wichtig: Die Häufigkeitszahl (HZ) ist entscheidend für den Vergleich. Sie gibt die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner an und macht Kreise unterschiedlicher Größe vergleichbar.

Rechenbeispiel PKS 2025: Mülheim an der Ruhr verzeichnete 573 Fälle bei 173.050 Einwohnern. 573 ÷ 173.050 × 100.000 = 331,1 Fälle je 100.000 Einwohner (gerundet). Quellen: BKA-Tabellen KR-F-01-T01 und 04-KR-BV.

Kreise mit den höchsten Häufigkeitszahlen (PKS 2025)

Kreis / StadtBundeslandFälle 2025HZ (pro 100k Einw.)
Mülheim an der RuhrNordrhein-Westfalen573331,1
EssenNordrhein-Westfalen1.736302,1
BerlinBerlin10.618288,1
DüsseldorfNordrhein-Westfalen1.541249,1
BochumNordrhein-Westfalen860239,8
DortmundNordrhein-Westfalen1.445239,5
BremerhavenBremen275231,9
KölnNordrhein-Westfalen2.368231,1
HerneNordrhein-Westfalen360231,0
GelsenkirchenNordrhein-Westfalen609227,3

Kreise mit den niedrigsten Häufigkeitszahlen (PKS 2025)

Kreis / StadtBundeslandFälle 2025HZ (pro 100k Einw.)
RegenBayern11,3
HaßbergeBayern56,0
Bad KissingenBayern76,8
SchwandorfBayern138,7
BambergBayern149,5
Pfaffenhofen a.d.IlmBayern1410,7
Neuburg-SchrobenhausenBayern1111,1
ForchheimBayern1311,2
OberallgäuBayern1811,6
RegensburgBayern2311,7

Bundesländer im Vergleich

Im Berichtsjahr 2025 verzeichnete Nordrhein-Westfalen mit 27.530 Fällen die höchste absolute Fallzahl. Die höchste Häufigkeitszahl auf Länderebene wies Berlin mit 288,1 auf, die niedrigste Bayern mit 28,7. Der bundesweite Vergleichswert lag bei 99,2 Fällen je 100.000 Einwohner.

Für Sachsen-Anhalt bündelt die Übersicht zum Einbruchschutz für Magdeburg regionale Informationen und passende Schutzmaßnahmen.

BundeslandFälle 2025HZ (pro 100k Einw.)Aufklärungsquote
Nordrhein-Westfalen27.530152,711,9 %
Berlin10.618288,17,9 %
Niedersachsen7.98599,818,0 %
Hessen6.777107,915,2 %
Baden-Württemberg5.84452,017,6 %
Bayern3.80628,723,1 %
Brandenburg3.164123,815,2 %
Rheinland-Pfalz2.93671,113,6 %
Hamburg2.837152,37,4 %
Schleswig-Holstein2.48684,014,5 %
Sachsen2.46060,924,1 %
Sachsen-Anhalt2.12999,715,5 %
Bremen1.277181,212,8 %
Saarland1.163114,916,1 %
Thüringen97546,424,4 %
Mecklenburg-Vorpommern93359,324,4 %

Einbruchsentwicklung 2015 bis 2025: Ein langfristiger Rückgang

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat sich seit dem Höchststand 2015 dramatisch reduziert. Gab es 2015 noch 167.136 registrierte Einbrüche bundesweit, sank die Zahl bis 2021 auf nur noch 54.236, ein Rückgang von über 67 Prozent. Seither steigen die Zahlen wieder an: 2024 wurden 78.436 und 2025 insgesamt 82.920 Fälle registriert (Häufigkeitszahl: 99,2 pro 100.000 Einwohner).

JahrFälle bundesweitHZ (pro 100k)Veränderung
2015167.136205,8Höchststand
2016151.265184,1−9,5 %
2017116.540141,2−22,9 %
201897.504117,8−16,3 %
201987.145105,0−10,6 %
202075.02390,2−13,9 %
202154.23665,2−27,7 % (Tiefststand)
202265.90879,2+21,5 %
202377.81992,2+18,1 %
202478.43694,0+0,8 %
202582.92099,2+5,7 %

Der starke Rückgang 2020/2021 ist zu einem erheblichen Teil auf die Lockdown-Maßnahmen der Corona-Pandemie zurückzuführen: Häuser und Wohnungen waren tagsüber häufiger bewohnt, was Einbrüche erschwerte. Seit 2022 steigen die Zahlen kontinuierlich an, mit 82.920 Fällen in 2025 liegt Deutschland jedoch weiterhin unter dem Vor-Pandemie-Niveau (87.145 Fälle in 2019).

Wer auf die wieder steigenden Zahlen reagieren möchte, findet zum Beispiel unter Alarmanlagen und Einbruchschutz in Rostock einen Überblick über passende Maßnahmen im Nordosten.

Was ist die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)?

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wird jährlich vom Bundeskriminalamt (BKA) veröffentlicht und erfasst alle der Polizei bekannt gewordenen Straftaten, die nach Abschluss der Ermittlungen registriert wurden. Sie ist die wichtigste offizielle Datenquelle zur Kriminalitätsentwicklung in Deutschland.

Wichtige Hinweise zur Interpretation

  • Die PKS erfasst nur polizeilich bekannte Straftaten, das sogenannte Hellfeld. Das tatsächliche Dunkelfeld (nicht angezeigte Straftaten) kann je nach Delikt erheblich größer sein.
  • Die Häufigkeitszahl (HZ) gibt die Anzahl der Fälle pro 100.000 Einwohner an und ist die geeignetste Kennzahl für regionale Vergleiche.
  • Änderungen im Anzeigeverhalten der Bevölkerung oder in der Strafverfolgungsintensität können die Statistik beeinflussen, ohne dass sich die tatsächliche Kriminalität verändert hat.
  • Die Teillegalisierung von Cannabis seit dem 1. April 2024 beeinflusst insbesondere die Vergleichbarkeit der Rauschgiftdelikte mit früheren Berichtsjahren.
  • Die Karte stellt amtliche Kreiswerte auf Kreisflächen mit festem Gebietsstand dar. Sie erlaubt keine Aussage zum Tatort innerhalb eines Kreises.

Datenquelle und Lizenz

Die bundesweiten Zahlen, die Zeitreihen sowie die Kreis- und Länderdaten der interaktiven Karte und der statischen Tabellen stammen aus der PKS 2025. Die Nutzung erfolgt gemäß den Nutzungsbedingungen des BKA mit Quellenangabe. Die Originaldaten sind kostenfrei unter bka.de abrufbar.

Häufige Fragen

Die bundesweiten Zahlen stammen aus der PKS 2025 (Berichtsjahr 2025), veröffentlicht vom BKA am 20. April 2026. Auch die regionalen Kreis- und Länderdaten der interaktiven Karte liegen für das Berichtsjahr 2025 vor. Die bundesweite moderne Zeitreihe reicht bis 1987 zurück; für „Straftaten insgesamt“ steht zusätzlich ein belegtes Historienarchiv ab 1953 bereit. Regionale Kreis-, Städte- und Länderreihen sind für 2013 bis 2025 verfügbar.

Die Häufigkeitszahl gibt an, wie viele Straftaten (eines bestimmten Delikts) pro 100.000 Einwohner in einem Gebiet erfasst wurden. Sie ermöglicht den Vergleich zwischen Gebieten unterschiedlicher Größe, ein Landkreis mit 50.000 Einwohnern ist so fair mit einer Großstadt mit 1 Million Einwohnern vergleichbar.

Die interaktive Karte umfasst 41 Deliktgruppen aus der PKS 2025, darunter: Straftaten insgesamt, Wohnungseinbruchdiebstahl, Tageswohnungseinbruch, Gewaltkriminalität, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Raub, Cybercrime und Brandstiftung, jeweils für alle 400 Landkreise und kreisfreien Städte.

Die Kriminalitätsdaten der PKS 2025 umfassen 400 Landkreise und kreisfreie Städte. Gemeinden können zusätzlich über amtliche Gebiets- und Bevölkerungsdaten für 2013 bis 2025 aufgerufen und ihrem Kreis sowie Bundesland zugeordnet werden. Für Gemeinden werden keine Kriminalitätswerte geschätzt oder aus Kreiswerten heruntergerechnet.

Über das Dropdown-Menü oben links wählen Sie das gewünschte Delikt. Zwischen absoluten Fallzahlen und der Häufigkeitszahl können Sie per Umschalter wechseln. Die Zeitreihe lässt sich per Schieberegler auf den gewünschten Zeitraum eingrenzen.

Über diese Seite

Diese Visualisierung wurde von Stadtritter, Anbieter von Alarmanlagen, Videoüberwachung und Brandschutz, entwickelt und der Öffentlichkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Hintergrund ist unser täglicher Kontakt mit Haushalten und Unternehmen, die sich über die Sicherheitslage in ihrer Region informieren möchten. Stadtritter betreibt eine VdS-zertifizierte 24/7-Notrufzentrale und ist in Deutschland, der Schweiz sowie Spanien (Mallorca) tätig. Auf stadtritter.de finden Sie weitere Informationen zu unseren Leistungen. Die Statistik stellt amtliche Daten ohne individuelle Sicherheits- oder Kaufempfehlung dar. Der begleitende Artikel enthält Links zu Leistungen von Stadtritter. Das separat einbettbare Statistik-Widget enthält keine Produktwerbung und keine Marketing-Skripte.

Datenquellen: Bundeskriminalamt (BKA), Polizeiliche Kriminalstatistik 2025; Statistisches Bundesamt, Gemeindeverzeichnis-Informationssystem; Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, GeoBasis-DE. Zuletzt aktualisiert: September 2026. Quellen und Tabellenstände sind in den Datensätzen ausgewiesen. Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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