Wurde ich gehackt? Sichere Passwörter und Generatoren

Passwortschutz

Als eine Firma, die für das Thema Sicherheit zuständig ist, beschäftigen sich die Stadtritter selbstverständlich oft mit Sicherheitslücken. Eine der größten sicherheitsbedürftigen Bereiche ist das Internet selbst. Cybersecurity ist gerade bei Kunden ein großes Thema. Darum behandelt dieser Text eben genau das.

  • Wurde ich gehackt?
  • Sind meine Daten sicher?
  • Und wie merke ich mir meine komplizierten Passwörter?

Wann ist ein Passwort sicher?

Sichere Passwörter erstellen

Zuerst sollte ein Passwort eine bestimmte Form haben, z.B. sollte es mehr als zehn Zeichen besitzen. (Siehe: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/digitale-welt/datenschutz/sichere-passwoerter-so-gehts-11672.)

Sie sollten außerdem keine einfachen Wörter nehmen. Am sichersten ist ein Passwort bestehend aus Groß- und Kleinbuchstaben, sowie Sonderzeichen. Auch Zahlen können mit eingebunden werden. Die Passwörter sollten besonders stark, also schwer zu knacken sein, je wichtiger der Zugang ist. Verwenden Sie keine Daten, die mit Ihnen im Zusammenhang stehen. Das bedeutet Geburtstage, Namen und ähnliches ist tabu.

Auch „qwertzuiop“ oder „12345“ sind keine gute Wahl für ein Passwort.

Wichtig: Längere Passwörter sind schwerer zu hacken als kürzere. Beziehen Sie diesen Gedanken in Ihre nächsten Passwörter mit ein.

Ändern Sie Ihre Passwörter ab und zu. Gerade wenn Sie das Passwort gestellt bekommen, Sie einen Virus o.Ä. hatten oder ein Datenleck bei einem Ihrer Accounts bekannt gegeben wird.

Wie merke ich mir schwere Passwörter?

Wenn Sie sich ein Passwort erstellen, sollten Sie es sich auch gut merken können. Merksätze oder Witze funktionieren großartig. Nehmen wir einmal das Beispiel: „Ich wollte Spiderman anrufen, aber er hatte kein Netz.“ Wenn das ein Witz ist, den Sie auf jeden Fall behalten können, dann nehmen Sie einfach alle Anfangsbuchstaben und Satzzeichen zusammen. Daraus ergibt sich dann: IwSa,aehkN.

Einige Webseiten im Internet empfehlen zusätzlich noch Zahlen zu verwenden. Dafür nutzen Sie am besten auch Witze oder Merksätze. Dafür hier auch nochmal ein Beispiel: „Ich bin eine Lehrerin mit Klasse. – Sarah, 27, Lehrerin“. Das entsprechende Passwort dazu wäre: Ib1LmK.-S,27,L

Der Nachteil dieser Methode ist, dass Sie sich eine Unmenge von Daten merken müssen. Bei mehr als fünf Konten hätte wahrscheinlich jeder Schwierigkeiten. Darum gibt es einige Alternativmöglichkeiten, die Sie nutzen können. Zum Beispiel könnten Sie diese selbsterstellten Passwörter speichern lassen. Dafür gibt es Passwortmanager.

Was sind Passwortmanager?

Sichere Passwortmanager

Das sind externe Programme oder Apps, die Ihre Passwörter verwalten. Die Zugangscodes werden verschlüsselt und für Sie gespeichert. Wenn Sie das Passwort wieder benötigen, wird das Formular oder der Zugang ausgefüllt. Je nach Passwortmanager funktioniert das mehr oder weniger gut.

Ein Passwort müssen Sie sich jedoch merken: das Passwort für den Manager. Ohne können Sie auf die Datenbank nicht zugreifen. Verglichen mit dem, was Sie sich ohne diesen merken müssten, aber durchaus machbar.

Einige Passwortmanager können Ihnen sichere Passwörter vorschlagen. Sollten Sie keinen dieser Manager besitzen und die Passwörter nicht selbst erstellen wollen, sollten Sie einen Generator im Internet verwenden. Auch wir haben in diesem Beitrag einen Generator für Sie integriert:

  • Password Generator

    • Password length?

 

Folgend vier Beispiele für Passwortmanager:

  1. LastPass
    LastPass ist ein Generator, der 50 Zeichen lange Passwörter generieren kann. Auf Platz eins ist der Generator deshalb, weil kostenlose Funktionen wie leichtere Merkbarkeit und Zufälligkeit angepasst werden können. Außerdem können Sie den Generator auf jedem Endgerät nutzen.
  2. Tech-Zoom
    Tech-Zoom ist mit 40 maximalen Zeichen knapp auf Platz zwei. Mit diesem Generator können Sie sogar mehrere Passwörter erstellen. Die Passwörter lassen sich in kleinere Einheiten einteilen, etwa zur besseren Les- und Merkbarkeit.
  3. Dashlane
    Dashlane ermöglicht es Ihnen, die Sicherheit des Passwortes zu variieren und alte Passwörter zu testen.
  4. KeePass
    KeePass ist ein Passwortmanager. Zusätzlich können Sie in diesem Passwörter neu erstellen lassen. Die Software ist einfach zu bedienen, hat eine Menge Funktionen und ist komplett gratis.

Einige Geräte haben Passwortmanager integriert, Apple zum Beispiel. Auch Browser wie Chrome oder Safari können Passwörter für Sie abspeichern. Der Apple-Passwortmanager ermöglicht es Ihnen bei einigen Geräten den Fingerabdruck oder die Gesichtserkennung zu nutzen.

Wurde ich bereits gehackt?

Um herauszufinden, ob Sie oder einer Ihrer Accounts Opfer eines Hacking-Angriffes geworden sind, können Sie nach bestimmten Anzeichen suchen. Die meisten Probleme verursachen Sie, nicht der Computer. Darum sollten Sie vermeiden auf seltsame Webseiten zu gehen oder auf Pop-Ups zu klicken. Auch E-Mail-Anhänge sollten Sie nur öffnen, wenn Sie der Person, die Ihnen die Mail schickt, vertrauen. Ebenfalls Gewinn- oder Spammails sollten Sie nicht öffnen.

So könnten Spammails aussehen:

Beispiel Spam-Mail

Um herauszufinden, ob Ihre Telefonnummer weitergegeben wird, oder Accounts mit Ihrer E-Mail-Adresse unsicher sind, sollten Sie die Website www.haveibeenpwned.com ausprobieren. Sie geben einfach Ihre E-Mail oder Telefonnummer ein. Die Webseite zeigt Ihnen an, welche Accounts betroffen sind und warum (z.B. durch eine Datenschwachstelle im Unternehmen etc.).
Da dieses Tool bisher nur auf Englisch verfügbar ist, haben wir auch eine deutschsprachige Version recherchiert. Diese finden Sie unter www.experte.de/email-check.

Halten Sie fremde USB-Sticks von Ihrem Computer fern und gehen Sie nicht einfach in öffentliche Netzwerke hinein. Mehr zu dem Thema können Sie im Internet finden.

Was ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Wenn möglich, sollten Sie eine Zwei-Faktor-Authentisierung verwenden. Die Authentifizierung ist bei einigen Softwares und Apps erforderlich, bei anderen können Sie das selbst wählen. PayPal beispielsweise gibt die Zwei-Faktor-Authentifizierung vor, Apple und Google bieten sie an. Aber was ist das jetzt genau?

Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung soll Ihre Identität mit zwei unterschiedlichen Methoden nachweisen. Diese sollten voneinander unabhängig sein. Diese Form der Identitätsbestätigung wird in vielen Bereichen verwendet, wie Gebäudezutritt und Online-Dienste. Das gängigste Beispiel ist die Nutzung eines Bankautomaten, bei dem Sie sowohl eine Bankkarte als auch den dazugehörigen PIN nutzen müssen. Im Internet kann der eine Weg das Anmelden in Ihrem Account mittels Passwortes sein. Als zweiten Faktor könnte Ihnen an Ihre Telefonnummer ein einmaliger, zeitlich begrenzter Code gesendet werden. Beide Anmeldungen sind voneinander unabhängig und unterschiedlich, erfüllen also die Anforderungen an eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Der entscheidende Vorteil ist, wenn eines Ihrer Geräte oder eine Ihrer E-Mail-Adressen gehackt wird, ist der Schaden zwar da, aber deutlich geringer als ohne Zwei-Faktor-Authentifizierung. Außerdem ermöglicht sie Ihnen schnell einzugreifen und Konten zu sperren.

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