Paradox Alarmanlage aufschalten

Ihre Paradox Alarmanlage meldet einen Alarm, und niemand ist vor Ort? Mit der Aufschaltung auf die Notruf- und Serviceleitstelle von Stadtritter wird jede Meldung rund um die Uhr von geschultem Leitstellenpersonal bewertet und nach Ihrem Maßnahmenplan bearbeitet. Sie tragen sich ein, Stadtritter ruft Sie zurück und richtet die Aufschaltung gemeinsam mit Ihnen und, falls nötig, mit Ihrem Errichter ein. Die ersten zwei Monate können Sie ohne Grundgebühr testen.

Hersteller Paradox, Hauptsitz in Freeport (Bahamas), Niederlassungen in Kanada und den USA
Aufschaltbar bei Stadtritter Ja, abhängig vom Kommunikationsmodul: EVO, Magellan (MG), Spectra (SP) und M25
Protokoll Contact ID und SIA IP, je nach Zentrale und Modul
Übertragungsweg LAN/Internet, auf Wunsch mit Mobilfunk als zweitem Weg
Leitstelle Notruf- und Serviceleitstelle von Stadtritter, VdS-zertifiziert nach VdS 3138, Standort Potsdam-Babelsberg
Testphase Zwei Monate ohne Grundgebühr, in dieser Zeit täglich kündbar
Bedienteil einer Paradox Alarmanlage der Serien SP und EVO (KI-generierte Darstellung)

Bild KI-generiert

Paradox Alarmanlage aufschalten: So läuft es ab

Sie müssen sich vorab weder für ein Protokoll noch für einen Tarif entscheiden. Stadtritter klärt die Technik mit Ihnen am Telefon und führt Sie durch jeden Schritt.

  1. Eintragen: Sie hinterlassen im Formular Ihren Namen, Ihre Telefonnummer und die Zeit, zu der Sie am besten erreichbar sind.
  2. Rückruf: Ein Fachberater von Stadtritter ruft Sie zurück und fragt nach Zentrale, Kommunikationsmodul und Objekt.
  3. Technische Prüfung: Stadtritter klärt, ob Ihre Paradox-Zentrale ein IP- oder Mobilfunkmodul hat und ob sie per Contact ID oder SIA IP übertragen kann.
  4. Einrichtung: Stadtritter übermittelt die Empfangsdaten der Leitstelle. Die Programmierung der Zentrale übernimmt in der Regel Ihr Errichter; mit ihm stimmt Stadtritter die Daten direkt ab.
  5. Maßnahmenplan: Gemeinsam legen Sie fest, wer im Alarmfall informiert wird, welche Kennwörter gelten und was bei Einbruch, Feuer, Sabotage oder Störung passieren soll.
  6. Testalarm: Testalarme bestätigen, dass Signal, Objektzuordnung und Bearbeitung in der Leitstelle stimmen.
  7. Zwei Monate testen: Danach läuft die Testphase. Gefällt Ihnen die Überwachung nicht, kündigen Sie in dieser Zeit täglich.
Paradox Alarmanlage aufschalten: in vier Schritten vom Eintragen bis zur Aufschaltung auf die Leitstelle

Zwei Monate testen: Jetzt eintragen, Stadtritter ruft zurück

Für reine Aufschaltverträge gilt die Love-it-or-leave-it-Garantie: zwei Monate ohne Grundgebühr, in dieser Zeit täglich kündbar. Erst danach läuft der Vertrag regulär weiter.

    Über Paradox

    Paradox entwickelt seit 1989 Einbruchmeldetechnik. Nach eigener Darstellung begann der Hersteller mit Bewegungsmeldern, deren Patente bis heute genutzt werden. 1996 folgte die Digiplex-Serie, 2001 kamen Funksysteme mit der Magellan-Konsole hinzu, und 2007 stellte Paradox die Plattformen MG, SP und EVO vor. Die aktuelle Generation ist die M-Serie mit der Hybrid-Konsole M25.

    Den Hauptsitz nennt Paradox in Freeport auf den Bahamas. Weitere Standorte sind eine Niederlassung im kanadischen Saint-Eustache (Québec) und ein Büro in Pompano Beach (Florida, USA). Verkauft werden die Produkte nach Herstellerangabe in über 100 Ländern, und zwar ausschließlich über Distributoren.

    Relevanz und Zielgruppe: Paradox verkauft nicht direkt an Endkunden. Die Anlagen kommen in der Regel über einen Errichter, der sie plant, montiert und programmiert. Die EVO-Linie richtet sich laut Paradox an Hochsicherheits- und Zutrittsanwendungen, etwa für Banken, Behörden und Wohnhäuser. Magellan steht für Funksysteme, Spectra für erweiterbare Systeme, die M-Serie für die aktuelle Hybrid-Generation. Wer eine Paradox Alarmanlage besitzt, kann sie unabhängig vom Errichter auf eine Leitstelle seiner Wahl aufschalten lassen.

    Kontakt zum Hersteller: Einen eigenen Standort in Deutschland nennt Paradox auf seiner Website nicht. Für Händler und Errichter gibt es eine Distributorensuche, Distributoren erreichen den Herstellersupport unter support@paradox.com. Hauptsitz: #6 Milton Street, Freeport, Bahamas. Niederlassung Kanada: 780 Bd Industriel, Saint-Eustache, QC J7R 5V3, Telefon +1 450 491-7444. Website: www.paradox.com

    Paradox Alarmanlagen im Überblick

    Für die Aufschaltung kommt es auf die Zentrale und ihr Kommunikationsmodul an. Diese Systeme und Komponenten nennt Paradox:

    • M25 und M25 LTE (M-Serie): Hybrid-Konsole mit bis zu 200 Zonen, Ethernet und WLAN; das LTE-Modell nutzt Mobilfunk als Haupt- oder Ersatzweg. Laut Hersteller meldet die M25 auf bis zu vier Kanälen direkt an eine Leitstelle, ohne Abhängigkeit von einer Cloud, und ist nach EN 50131 Grad 2 zertifiziert.
    • EVO192 und EVOHD: Zentralen der EVO-Linie mit bis zu 192 Zonen, 8 Bereichen und 999 Benutzern.
    • Magellan (MG): Funksysteme, zum Beispiel MG5000, MG5050 und MG6250.
    • Spectra (SP): erweiterbare Systeme, zum Beispiel SP4000, SP5500, SP6000, SP65 und SP7000.
    • Kommunikationsmodule: das Internetmodul IP150+ und die Mobilfunkmodule der PCS-Serie für EVO, Magellan und Spectra.
    • Software und App: BabyWare zur Programmierung, die App BlueEye für die M-Serie.

    Ältere Paradox-Zentralen ohne IP- oder Mobilfunkmodul prüft Stadtritter im Einzelfall. Fehlt das Modul, lässt es sich bei vielen Zentralen nachrüsten. Ist eine Zentrale nicht leitstellenfähig, berät Stadtritter Sie zu einem Update Ihres Paradox Sicherheitssystems oder zu einer Mietanlage.

    Aufschaltbarkeit und Protokolle der Paradox Systeme

    System Bei Stadtritter aufschaltbar Protokoll
    M25 / M25 LTE Ja IP-Direktübertragung (TCP/IP)
    EVO192, EVOHD+ Ja, mit IP- oder Mobilfunkmodul Contact ID, SIA IP
    Magellan MG5000, MG5050, MG6250 Ja, mit IP- oder Mobilfunkmodul Contact ID, SIA IP
    Spectra SP4000, SP5500, SP6000, SP65, SP7000 Ja, mit IP- oder Mobilfunkmodul Contact ID, SIA IP

    SIA IP (SIA DC-09) ist ein standardisiertes Verfahren, mit dem eine Alarmanlage ihre Meldungen über das Internet an eine Leitstelle sendet. Contact ID ist ein älteres, weit verbreitetes Format, das Ereignisse wie Einbruch oder Sabotage als Code überträgt. Eine regelmäßige Verbindungsüberwachung zeigt der Leitstelle außerdem an, wenn die Anlage nicht mehr erreichbar ist. Welches Format bei Ihrer Anlage eingestellt wird, klärt Stadtritter bei der technischen Prüfung.

    Anleitung: Paradox-Zentrale für die Stadtritter-Leitstelle programmieren

    Die Programmierung übernimmt in der Regel Ihr Errichter. Stadtritter liefert die nötigen Daten und begleitet jeden Schritt. Die einzelnen Schritte können je nach Zentrale und Übertragungsgerät abweichen.

    1. Zentrale bestimmen (EVO, Magellan, Spectra oder M-Serie) und prüfen, ob ein IP- oder Mobilfunkmodul eingebaut ist.
    2. Von Stadtritter die Empfängeradresse, den Port, das Protokoll und Ihre Account- beziehungsweise Objektnummer erhalten.
    3. Kommunikationsweg einrichten: für IP den Internetanschluss und gegebenenfalls Router-Freigaben, für Mobilfunk die SIM-Karte aktivieren und den Empfang prüfen.
    4. In der Paradox-Programmierung (am Bedienteil oder mit BabyWare) Empfänger, Account, Ereignisarten, Haupt- und Ersatzweg sowie die Verbindungsüberwachung eintragen.
    5. Mit Stadtritter Testalarme auslösen, zum Beispiel Einbruch, Sabotage, Scharf- und Unscharfschaltung sowie Netz- und Kommunikationsausfall. Danach gibt Stadtritter die Aufschaltung frei.

    Für wen sich die Aufschaltung einer Paradox Alarmanlage lohnt

    Eine Alarmanlage ohne Leitstelle meldet sich per Sirene oder App. Ob jemand reagiert, hängt davon ab, ob Sie erreichbar sind. Mit der Aufschaltung bearbeitet die Leitstelle jede Meldung nach Ihrem Maßnahmenplan, auch nachts, im Urlaub oder wenn Sie selbst betroffen sind.

    • Eigentümer von Häusern und Wohnungen, die oft unterwegs sind oder Ferien- und Zweitwohnungen absichern.
    • Gewerbe, Läden, Praxen und Büros, deren Räume nachts und am Wochenende leer stehen.
    • Betreiber, deren Errichter keine eigene Leitstelle hat oder die ihre Leitstelle wechseln möchten.

    Die Leitstelle bewertet den Alarm und zieht bei Bedarf Wachschutz-Partner von Stadtritter hinzu. Welche Schritte im Einzelfall vorgesehen sind, legen Sie im Maßnahmenplan fest.

    Fragen und Antworten zur Paradox Aufschaltung

    Zentralen der Serien EVO, Magellan, Spectra und M-Serie sind aufschaltbar, wenn ein passendes IP- oder Mobilfunkmodul vorhanden und programmiert ist. Ältere Zentralen prüft Stadtritter im Einzelfall.

    In der Regel Contact ID oder SIA IP. Welches Format bei Ihrer Anlage passt, klärt Stadtritter bei der technischen Prüfung.

    Nur wenn Ihre Zentrale noch keine Verbindung ins Internet oder ins Mobilfunknetz hat. Die M25 bringt Ethernet und WLAN mit, das Modell M25 LTE zusätzlich Mobilfunk. Bei EVO, Magellan und Spectra ist ein IP- oder Mobilfunkmodul nötig.

    Nein. Sie tragen sich ein, Stadtritter ruft zurück und richtet die Aufschaltung gemeinsam mit Ihnen ein. Ist für Ihre Anlage ein Errichter zuständig, stimmt Stadtritter die Programmierung mit ihm ab.

    Ja, sofern Ihre Zentrale beide Wege unterstützt. Üblich ist das Internet als Hauptweg und Mobilfunk als zweiter Weg. So erreicht eine Meldung die Leitstelle auch dann, wenn ein Weg ausfällt.

    Die monatlichen Kosten richten sich nach Objekt und Maßnahmenplan. Den Preis für Ihr Objekt nennt Stadtritter nach der technischen Prüfung. Die ersten zwei Monate testen Sie ohne Grundgebühr.

    Die Meldung geht in der Leitstelle ein und wird dort bewertet. Danach folgen die Schritte aus Ihrem Maßnahmenplan, zum Beispiel ein Rückruf bei Ihnen, die Information Ihrer Kontaktpersonen oder bei Bedarf die Einbindung von Polizei, Feuerwehr oder Wachschutz-Partnern.

    Nein. Stadtritter schaltet Ihre Anlage auf die Leitstelle auf und übernimmt die Alarmbearbeitung. Für Wartung, Umprogrammierung oder einen Errichterwechsel gibt Stadtritter Ihre Anfrage an das Errichternetzwerk weiter.

    Ja. Die Notruf- und Serviceleitstelle ist VdS-zertifiziert nach VdS 3138, Standort Potsdam-Babelsberg. Die Zertifizierung betrifft die Leitstelle, nicht die angeschlossene Alarmanlage.

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