Alarmanlage kaufen oder mieten?

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Stadtritter Alarmanlagen kaufen – der Ratgeber

Kosten und Preise von Alarmanlagen für Privat (Haus, Wohnung, Garten) und Gewerbe (Büro, Lager, Hallen etc.)

Was kostet eine Alarmanlage?

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten und aus unserer Sicht (als Notrufleitstelle) auch etwas komplexer als vielleicht der Kauf eines neuen Fernsehers. Im Folgenden werden wir auf einige wichtige Punkte eingehen, die Sie bedenken können. Wir werden dann auch konkrete Aussagen zu Preisen und Kosten machen, die auf Sie zukommen können.

Je nach Hersteller und Modell können die Preise hier deutlich variieren und sagen deshalb nicht zwingend etwas über die Qualität oder Seriosität des Produktes aus. Wichtiger ist es, sich vorher zu überlegen, was möchte ich mit der Alarmanlage absichern und erreichen. Geht es mir um den bestmöglichen Objektschutz, soll meine Sicherheitstechnik mit anderen Systemen aus dem Haus zusammenarbeiten (z.B. Zutrittskontrolle, Jalousiensteuerung, Videokameras) oder das Licht steuern? Wie viele Personen werden die Alarmanlage steuern? Sind es immer dieselben Personen oder wie in Firmen üblich: schließt abends immer der Letzte, aber auch immer ein anderer ab? Wie wichtig ist mir die Optik der Alarmanlage? Muss sie schick sein oder eher dezent? Oder ist das egal? Bei Alarmanlagen ist es mittlerweile fast wie im Automarkt, für jeden Typ, Geschmack und Bedarf gibt es etwas Passendes.

Beim Einbau einer Alarmanlage in Ihr Haus kommen unmittelbar Kosten auf Sie zu.
Dabei ist zwischen den Anschaffungskosten und den laufenden Kosten zu unterscheiden.

Bei der Anschaffung variieren die Preise der Alarmsysteme stark und hängen von vielen Faktoren ab. Neben den oben beschriebenen Punkten sind für Besitzer von Haus, Wohnung und Unternehmen unterschiedliche Entscheidungen zu treffen. Unter anderem:

Welche Komponenten einer Alarmanlage benötige ich?

Alarmzentrale

Bedienelemente:

  • App fürs Smartphone
  • Keypad
  • Handsender
  • Transponderschlösser
  • Zugangskontrolle

Sirenen:

  • Innensirenen
  • Außensirenen

Kontakte und Melder:

  • Fenster-Tür-Kontakte
  • Schocksensoren / Erschütterungsmelder
  • Bewegungsmelder / Dualbewegungsmelder
  • CO-Melder
  • Brandmelder (Rauchmelder, Hitzemelder)
  • Wassermelder

Kameras und Zubehör:

  • Via Funk
  • WLAN-Kameras
  • Via Funk
  • Netzwerkkameras bzw. IP-Kameras
  • Coaxial

Installationsmaterial:

  • Schrauben
  • Kleber
  • Kabelkanäle
  • Montageboxen
  • Kabel

Arbeitszeit:

  • Vorbereitungszeit
  • Installation
  • Wartung
  • Instandhaltung
  • Aufschaltung
  • Inbetriebnahme

Wichtige Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Welcher Hersteller soll es werden?
    • z.B.: Abus, Jabloron, Telenoth, Daitem, Stadtritter, Honneywell Lupus Electronics, Vanderbilt, …
  • Ist mir bei einer Alarmanlage Smart Home / Smart Solution wichtig?
  • Wie steht es um die IT-Sicherheit? Ist das Netzwerk, in dem sich die Alarmanlage befindet, sicher? Kann man das WLAN leicht hacken? Bekomme ich leicht Zugriff auf die Alarmanlage, z.B. durch Standardpasswörter oder Angriffsmethoden? Und wenn ja, erkennt die Alarmanlage das?
  • Wie sollen die Komponenten verbunden werden (verkabelt, Funk, beides in Form eines Hybridsystems)?
  • Welchen Funktionsumfang soll mein Alarmsystem haben?
  • Was will ich alles absichern (Einbruch, Überfall, Brand, Wasser, Gas, KFZ, Diebstahl, Zutritt)?
  • Muss oder will ich aus der Ferne reingucken können (Videotechnik)?
  • Anzahl der Türen, Fenster und Räume?
  • Will ich nur bei Abwesenheit oder auch bei Anwesenheit geschützt sein?
  • Sind Überfall, Panik und Hausnotruf ein Thema?
  • Gibt es besondere Schwerpunkte, die abzusichern sind?
  • z.B. Tresore, Waffen, Gemälde, …?
  • Wie soll alarmiert werden? (Außensirene, Handy, stiller Alarm, über eine Notrufleitstelle) Soll auf eine Leitstelle aufgeschaltet werden? Und wenn ja, soll neben der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste auch ein Wachschutz vor Ort informiert werden?
  • Wer macht die Wartung und ggf. Instandsetzung?
  • Welche Fördermittel gibt es für meine Alarmanlage?
  • Fallen Steuern an und wenn ja welche? Kann ich meine Alarmanlage steuerlich geltend machen?

All diese Faktoren lassen die Preise für eine Alarmanlage stark schwanken. Von der Selbstbauvariante aus dem Internet oder Baumarkt für 1500-2500 Euro wie z.B.: Ajax, Lupus Electronics oder Abus über ausgewogene Lösungen um die 3000-6000 Euro von Daitem, Jalotron oder eben Stadtritter bis hin zu Produkten aus dem VdS-B bis VdS-C Segment wie Telenoth, Honeywell oder Vanderbilt die schon mal für die gleiche Absicherung zwischen 8000 und 12000 Euro erreichen können. Dabei kann aber nicht wie gesagt von teuer oder billig die Rede sein, sondern von verschiedenen Bedürfnissen, verschiedenen Anwendungszwecken und Kundenvorlieben.

Laufende Kosten einer Alarmanlage

Im weiteren Umfang entstehen weitere Kosten rund um die Alarmanlage

  • z.B.: Wartung der Alarmanlage,
    Instandsetzung defekter Teile der Alarmanlage,
    Updates von Software und Technik,
    Aufschaltungskosten für eine Notrufleitstelle und den Wachschutz,
    Kosten für die Übertragung der Alarme (GSM Karte, Internet, Telefonkosten).

Mit allen Kosten zusammen kann bei einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus von 50 bis 100 Euro pro Monat ausgegangen werden. Sollte es zu vielen Fehlalarmen kommen, können die Kosten für den Wachschutz höher sein. Bei einer Alarmanlage im Gewerbe ist das nicht so einfach, da hier oft weitere Funktionen hinzukommen, die den Umgang der Wartung und die geforderte Häufigkeit (bei bestimmten VdS-Anlagen bis zu 4x pro Jahr) beeinflussen.

 


Kann ich eine Alarmanlage selbst einbauen? Was ist von Selbstbausystemen zu halten?

Sicherlich könne Sie eine Alarmanlage selbst einbauen. Dafür gibt es im Netz auch großartige Seiten und Anbieter: z.B.: https://www.alarmanlage-selbst-bauen.de

Und auch gute Videos auf YouTube:

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Die zugehörigen Komponenten und Anleitungen kann man dann gleich bei Conrad kaufen: https://blog.conrad.at/diy-alarmanlage-selber-bauen-tekkie-hacks/

Auch kann man eine Alarmanlage bei Amazon kaufen (https://www.amazon.de/s?k=alarmanlage) und sich dann selbst installieren. Oft gibt es vom Hersteller guten Support und Installationsvideos und -anleitungen.

Beispielhersteller für Alarmanlagen zum Selbsteinbau:


Weitere sind sicherlich über eine Google Recherche einfach zu finden.

Aber sollte ich eine Alarmanlage selbst bauen?

Viele Selbsteinbau-Alarmanlagen sind tatsächlich einfach zu installieren. Leicht denkt man so, dass man sein Haus, seine Wohnung oder sein Laden selbst absichern kann. Die Anforderungen an ein Sicherungskonzept sind allerdings nicht nur das Verbinden der Signalmelder mit der Alarmzentrale, sondern auch welche Komponenten wo genau angebracht werden müssen. So kann zum Beispiel ein Fenstertürkontakt an der falschen Stelle ein gekipptes Fenster nicht erkennen oder versagt beim Aufbrechen über die Bandseite des Fensters. Nicht nur Fenster und Türen stellen Schwachstellen dar. Auch Teile des Dachs oder des Schlosses können gute Einbruchsmöglichkeiten bieten, die es zu bewerten gilt.

„Grundsätzlich rate ich allerdings dazu, dass sich Hausbesitzer und Mieter professionell beraten lassen sollten und den Einbau der Sicherungstechnik den Fachleuten überlassen sollten.“ – Georg von Strünck, Hauptkommissar beim Berliner Landeskriminalamt zuständig für technische Prävention.

Quelle: https://www.test.de/Einbruchsschutz-so-machen-Sie-das-Heim-sicher-4385118-5243383/

„Damit Sie dennoch sicher sein können, dass die Anlage im Ernstfall fehlerfrei arbeitet, ist es empfehlenswert, sich bei den technischen Fragen auf das Wissen eines Fachunternehmens zu verlassen. Der Fachmann ist auch der Richtige, um regelmäßig zu überprüfen, ob die Alarmanlage (noch immer) ordnungsgemäß funktioniert.“ – VdS Schadenverhütung GmbH

Quelle: https://vds.de/fileadmin/publikationen/richtlinien/vds_5480.pdf

Auch Testvergleiche wie z.B. ARD Plusminus, ZDF, Stiftung Warentest sowie die Polizei warnen alle vor dem Selbsteinbau und stellen klar, dass einzig die Installation durch einen Fachbetrieb eine sichere Lösung ist. Zumal die Ersparnisse beim Selbsteinbau lediglich die Arbeitszeit darstellt.

Was ist die beste Alarmanlage für mich, worauf ist zu achten, braucht es all die Zertifikate und Normen?

Ein Überblick zu:
DIN VDE V 0826-1, DIN EN 50131-1 Grad 1 bis 4, VdS A, B, C, Home und die
Installation von Smart-Home-Systeme, Alarmanlagen und die Normen dazu

DIN VDE V 0826-1 (VDE V 0826-1)

Die VDE-Norm bildet die Grundlage für die Planung, Auswahl von Gefahrenwarnanlagen sowie Smart-Home Alarmanlagen und weiteren Komponenten der Sicherheitstechnik sowie Errichtung / Installation, Betrieb, Bedienung und Instandhaltung.

Bei der Auswahl von Smart Home-Alarmanlagen ist abzuwägen, welche Funktionen gebraucht werden. Sind Themen wie Einbruch, Brand, Gasaustritt, Bedrohungen oder austretendes Wasser Teil des Smart-Home-Konzeptes, ist diese Norm betroffen.

Ein Sicherheitssystem nach DIN VDE V 0826-1 kann dabei wesentliche Aufgaben einer Gefahrenmeldeanlage übernehmen. Diese dienen der frühzeitigen Warnung sowie zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Personen- und Sachschäden wie:

  • Einbruch,
  • Brand oder gefährliche Gase,
  • austretendes Wasser,
  • technische Defekte.

Bei allen anderen Anwendungen muss darauf geachtet werden, dass diese keine Störungen bei Drittsystemen verursachen.

Für die Funktionalität der Sicherheitstechnik schreibt die DIN VDE V 0826-1 den Einsatz von hierfür geprüften und zertifizierten Geräten und Komponenten zur Bildung entsprechender Alarmsysteme vor.

In vielen Anwendungsfällen soll per Internet auf Smart Home-Alarmsystem zugegriffen werden können. Um ausschließlich gewünschte Zugriffe zuzulassen, sind IT-Vorgaben und bestimmte Sicherheitsvorkehrungen nach DIN VDE V 0826-1 zu treffen.

VdS-Alarmanlagen

Weitere Normen für Alarmanlagen gibt die VdS Schadenverhütung GmbH raus. Diese kommen in erster Linie bei hohen Hausratswerten und gewerblichen Alarmanlagen in Betracht. Meist werden diese von Versicherungsunternehmen berücksichtigt beim Abschluss von einer Hausratversicherung oder einer Inventarversicherung.

Einteilung der VdS-Sicherungsklassen für Alarmanlagen:

VdS-Sicherungsklassen

VdS – Klasse A – Sicherungsklassen SH1 bis SH4
Eine Alarmanlage der Sicherungsklasse SH1 bis SH4 verfügt über einen einfachen Schutz gegen Überwindungsversuche.
Die privaten Objekte (Haus, Wohnung) werden mit Bewegungsmeldern überwacht. Wenn es der Versicherer verlangt, muss auch das Öffnen, der Verschluss und das Durchgreifen von Fenstern und Türen überwacht werden. Die Zwangsläufigkeit muss erreicht werden.

Zwangsläufigkeit bezeichnet in der Sicherheitstechnik die Einrichtung von Gefahrenmeldeanlagen dahingehend, dass sie nur noch dann Alarm auslösen, wenn tatsächlich ein außergewöhnliches Ereignis eingetreten ist. Zwangsläufigkeit ist dann erreicht, wenn die Zahl der Falschalarme auf ein Minimum reduziert wurde. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsläufigkeit

VdS – Klasse B – Sicherungsklassen SG1 bis SG2
Eine Alarmanlage der Sicherungsklasse SG1 bis SG2 verfügt über einen mittleren Schutz gegen Überwindungsversuche.

Die abzusichernden Risiken und die Auslegung der Alarmanlage entspricht der VdS-Klasse A. Darüber hinaus sollen auch Durchstiege von Fenstern, Lichtkuppeln, Schaufenstern und sonstigen Gebäudeöffnungen überwacht werden.
Türen, die nach Außen führen, müssen auf Öffnen und Verschluss überwacht werden. Die Zwangsläufigkeit (siehe oben) muss gegeben sein.

VdS Klasse C – Sicherungsklassen SG3 bis SG6
VdS-Alarmanlage der Sicherungsklasse SG3 bis SG6 verfügt über einen hohen Schutz gegen Überwindungsversuche. Es muss eine komplette Außenhaut- sowie eine Fallenüberwachung vorgenommen werden. Es sind Türen und auch Wände auf Durchgriff und Durchstieg zu überwachen.

VdS – Home

„Der Einsatz von Produkten und Dienstleistungen mit einer VdS-Anerkennung erfolgt im Allgemeinen bei mittleren, hohen oder besonders hohen Risiken. Beispielsweise sind Banken und Sparkassen typische Anwender sehr hochwertiger VdS-anerkannter Alarmanlagen, aber auch Handelsgeschäfte werden oft mit Einbruchmeldeanlagen ausgestattet. Die erforderliche Abstufung nimmt VdS durch die Einteilung in drei Klassen (A, B und C) vor.

Bereits die Anforderungen der untersten Klasse A übersteigen in vielen Punkten die Anforderungen nach deutscher oder internationaler Norm. Langjährige Erfahrung und ständiger Austausch mit Polizei, Behörden, Errichtern, Herstellern und Versicherern garantieren ein Höchstmaß an Sicherheit.“

„VdS Home schließt die Lücke zwischen dem breiten Angebot nicht geprüfter Sicherungsprodukte und den besonders hochwertigen (mitunter entsprechend hochpreisigen) klassischen VdS-anerkannten Anlagen, insbesondere Brand- und Einbruchmeldeanlagen.
Die herkömmlichen VdS-anerkannten Anlagen werden vielfach gesetzlich oder vom Versicherer gefordert. Bei VdS Home Produkten ist der Wunsch des Privatanwenders nach Schutz und Komfort die Triebfeder. Sie bieten eine hervorragende Alternative, wenn vom Versicherer keine Maßnahmen gefordert werden und dennoch ein adäquates Schutzniveau erreicht werden soll.“

Quelle: https://www.vds-home.de/infopool/wir-ueber-uns/vds-und-vds-home/

DIN EN 50131-1 Grad 1 – geringes Risiko
Ein Einbrecher hat nur geringe Kenntnis über Einbruchmeldeanlagen und verwendet eine begrenzte Zahl leicht erhältlicher Werkzeuge.
Das Alarmsystem kann unerfahrene Angreifer abwehren. Es schützt die auffälligsten Zugangspunkte, wie Eingangstüren und Fenster. Es eignet sich für Objekte, bei denen eine geringe Wahrscheinlichkeit eines Einbruches besteht und in denen keine Wertsachen sind.

DIN EN 50131-1 Grad 2 – geringes bis mittleres Risiko
Ein Einbrecher hat nur geringe Kenntnis über Alarmanlagen und verfügt über leicht erhältliche und ggf. tragbare Werkzeuge.
Die Alarmanlage kann erfahrene Angreifer abwehren, die Spezialausrüstung verwenden. Es schützt Türen, Fenster und andere Zugangspunkte. Es eignet sich für Wohnungen, Häuser, Büros und Läden ohne hohe Sachwerte. Ab der DIN EN 50131-1 Grad 2 kann man KfW-Förderungen beantragen. (Sprungmarke Förderung)

DIN EN 50131-1 Grad 3 – mittleres bis hohes Risiko
Der potenzielle Einbrecher ist mit Einbruchmeldeanlagen vertraut und hat einen umfassenden Werkzeugbestand sowie elektronische Geräte zur mobilen Verfügung.
Neben jeglichen möglichen Zugangspunkten werden auch Wände, Decken, Keller und Dächer geschützt. Meist findet die Norm im gewerblichen Umfeld seine Anwendung.

DIN EN 50131-1 Grad 4 – hohes Risiko
Ein Einbrecher / Räuber ist mit Einbruchmeldeanlagen vertraut. Er hat Geräte, die das Austauschen von Teilen einer Alarmanlage ermöglichen. Der Einbruch / Raub wird im Detail geplant. Das Gefahrenmeldesystem kann professionell agierenden Gruppen standhalten, die Einbrüche und Raubzüge im Voraus planen und komplett ausgerüstet sind. Die Norm bezieht sich auf Objekte, die höchstmöglichen Risiken (von Einbrüchen bis Terrorangriffen) ausgesetzt sind.

Häufig steht der Facherrichter vor dem Problem, dass er eine Einbruchmeldeanlage sowohl nach VdS-Klassifizierung (Klassen A, B oder C) als auch nach DIN VDE 0833 (Klassifizierung nach Graden 1 bis 4) installieren soll. Hier stellt sich nun die Frage der Vergleichbarkeit beider Regelwerke.

Vergleich: DIN VDE V 0826-1, DIN EN 50131-1 Grad 1 bis 4, VdS A, B, C, Home
ohne den Anspruch es allen recht zu machen, könnte man grob sagen:

EN 50131 Grad 2 gleicht der VDS Klasse A.
EN 50131 Grad 3 gleicht der VDS Klasse B.
EN 50131 Grad 4 gleicht der VDS Klasse C.

Stark verallgemeinert könnte man sagen VdS-Home, DIN VDE V 0826-1 und die EN 50131 Grad 1 entsprechen der gleichen „einfachen“ Risikoklasse.

Sind Alarmanlagen, die weder VdS noch DIN EN 50131 zertifiziert sind, gut?

Nur weil einerseits eine Alarmanlage nicht vom VdS oder einem anderen Institut zertifiziert oder normiert ist, heißt das nicht, dass dieses Alarmsystem automatisch minderwertiger ist. Es heißt nur, dass sie nicht zertifiziert ist. Für den Laien erschwert das die Vergleichbarkeit.

Andererseits heißt es auch nicht, dass eine VdS-zertifizierte Alarmanlage oder eine nach DIN EN 50131 zertifizierte Anlage automatisch zu Ihrem Schutzbedürfnis und Ihren Lebensumständen passt.

Die VdS Schadenverhütung GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), (Quelle: https://vds.de/ueber-vds) so werden hier in erster Linie die Interessen der Versicherer vertreten, die die Risiken und Folgen eines Einbruches oder Diebstahles tragen. Diese haben dafür Normen entwickelt, damit die Technik für Ihre Risikoauswertung entsprechende Regeln erfüllt und von Hersteller zu Hersteller vergleichbar ist.
Diese Interessen sind zu großen Teilen mit Ihren als Alarmanlagenkunde deckungsgleich, aber eben nicht unbedingt vollständig. Themen wie Licht- und Jalousiensteuerungen, KFZ-Absicherung, Videotechnik, KI-Auswertungen, Hausnotrufe, Zutrittskontrollen etc. sind meist in der Prüfung eines VdS-Systems nicht berücksichtigt. Oft sind auch nur einzelne Komponenten einer Alarmanlage zertifiziert und nicht alle.

So gibt es am Markt viele Lösungen, die sich aufgrund ihrer schnellen Weiterentwicklung und weil sie nicht nur das Thema Sicherheit bedienen, eine Zertifizierung sparen, aber dennoch konform sind. Es gibt in diesem Segment auch sehr gut Lösungen. Hier ist dann der Fachberater bzw. Facherrichter gefragt.

 


Gibt es eine staatliche Alarmanlagen-Förderung?

Seit November 2019 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau KFW private Eigentümer und Mieter mit Zuschüssen zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche.
(Quelle: https://www.kfw.de/Über-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_311360.html)

Was wird gefördert?

Es gibt bis maximal 1.600 Euro Zuschuss (nicht rückzahlbares Geld) durch die KfW für Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen.

Förderberechtigt sind:

  • Eigentümer eines Ein- oder Zwei­familien­hauses mit maximal zwei Wohn­einheiten oder einer Wohnung
  • Erst­erwerber eines sanierten Ein- oder Zwei­familien­hauses oder einer sanierten Wohnung
  • eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft (WEG) aus Privat­personen oder Mieter

Neben mechanischen Nachrüstungen werden Einbruch- und Überfallmeldeanlagen, Gefahrenmeldeanlagen sowie Sicherheitstechnik in Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion gefördert.

Die Installation muss durch ein Fachunternehmen ausgeführt und bestätigt werden. In Zusammenhang mit der Installation können Nebenarbeiten wie Makler-, Putz- oder Elektroarbeiten zum Beispiel durch das Verlegen von Kabeln und Einbau zusätzlicher Steckdosen gefördert werden.

Einbruch- und Überfallmeldeanlagen müssen die Anforderungen der Normenreihe DIN EN 50131 Grad 2 oder höher oder die DIN VDE 0833 besser erfüllen
und ausschließlich zertifizierte Melder nach DIN EN 50131-2 mindestens Grad 2 aufweisen.

Infraschall- bzw. Luftdruck-, Luftvolumensysteme oder Raumresonanzfrequenzgeräte sind nicht förderfähig.

Bei der Scharf- und Unscharfschaltung muss die Zwangsläufigkeit (Sprungmarke oben) nach DIN VDE V 0826-1 eingehalten werden.

Nicht gefördert werden: Eigenleistungen oder die Leistungen privater Helfer, Ferienhäuser und -wohnungen, gewerblich genutzte Flächen und Gebäude, digitale Geräte zur Unterhaltungselektronik wie z. B. Smartphones oder Tablets.

KfW Zuschusshöhe je Alarmanlage

Ab 500 Euro bis 1.000 Euro gibt es einen einmaligen Zuschuss von 20%.
Über 1.000 Euro bis maximal 15.000 Euro gibt es 10% Zuschuss.

Rechenbeispiel für die Förderung einer Alarmanlage

Ihr Alarmsystem kostet 10.000 Euro.
Für die ersten 1.000 Euro erhalten Sie 20% also 200 Euro. Für die restlichen 9000 Euro Anschaffungskosten bekommen Sie 10% also 900 Euro.
Unterm Strich sind das dann 1100 Förderung.
Oder anders 11% der Alarmanlage würde dann durch die KfW gefördert.

Hier gilt es dann auch zu bedenken, ob die evtl. Mehrkosten einer zertifizierten Anlage nicht die potenzielle Förderung wieder aufbrauchen.

Wie beantrage ich die Alarmanlagen Förderung der KfW?

Die Förderung können Sie direkt über diesen
Link: https://public.kfw.de/zuschussportal-web/
beantragen. Am besten machen Sie das mit Ihrem Facherrichter zusammen.

Weitere Informationen zum KfW Programm finden Sie hier:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

Zusätzlich oder statt der Förderung können Sie auch bei der KfW einen Kredit beantragen.
Die Kreditbedingungen sind ähnlich denen der Förderungen. Gefördert werden Einbruch und Überfallmeldeanlagen (Alarmanlagen), Gefahrenmeldeanlagen sowie Sicherheitstechnik in Smarthome-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion. Es werden nur für private Objekte Darlehen gewährt. Es können bis zu 50.000 Euro Förderkredit für aktuell 0,04% bis zu 10 Jahre beantragt werden. Details dazu finden Sie hier: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Förderprodukte/Altersgerecht-Umbauen-(159)/ Auch hier ist es ratsam die Anträge zusammen mit seinem Facherrichter auszufüllen.

 


Alarmanlagen und Steuern

Was ist zu beachten? Erst einmal schützen Alarmanlagen vor Einbruch, Überfall und Brand, nicht vor dem Finanzamt, aber im Ernst:

Das hier ist keine Steuerberatung und kann diese auch nicht ersetzen. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihre Steuerberater. Allgemein ist zu dem Thema Steuer und Alarmanlage folgendes zu sagen.

Handwerkerleistungen

(Keine Eigenleistungen) können vom privaten Hauseigentümer in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Bis 20 Prozent der Arbeitskosten sind so steuerlich absetzbar (nur der Arbeitslohn, nicht die Technik). Das gilt für Arbeitskosten von bis zu 6.000 Euro pro Jahr. Maximal gibt es also 1.200 Euro bei der Steuererklärung zurück (Quelle: § 35 a EStG).
Das können z.B. die Installations- oder Wartungskosten sein. Wer eine KfW-Förderung nutzt, kann die Handwerkerleistungen nicht steuerlich geltend machen.

Kosten eines Einbruches können nicht von der Steuer abgesetzt werden.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung ist als Sachversicherung eingestuft, und damit nicht absetzbar. Aber besitzen Sie ein Arbeitszimmer, kann diese anteilig als Werbungskosten geltend gemacht werden. Da diese dann beruflich genutzt wird. Gleiches gilt für die Alarmanlagen an sich.

Abschreibung

Wird die Alarmanlage gewerblich genutzt und ist das Unternehmen vorsteuerabzugsberechtigt, kann die Umsatzsteuer (umgangssprachlich MwSt.) erstattet werden.

Je nach Mietdauer des gewerblich abzusichernden Objektes kann die Alarmanlage zwischen
ein paar Jahren und bis zu 11 Jahre abgeschrieben werden. Bitte hier unbedingt mit dem Steuerberater abstimmen.

Bei Alarmanlagen zur Miete können die Mietkosten gewerblich direkt als Kosten geltend gemacht werden. Privat sind diese Kosten nicht absetzbar.

Wartungen und Instandsetzungen

Beide sind in dem Jahr, in dem Sie anfallen als Betriebsausgaben abzugsfähig.

Kosten für eine Notrufleistelle sind privat nicht absetzbar, gewerblich sind es sofort abziehbare Betriebsausgaben.

Fazit: Alarmanlage selbst bauen? VdS-Alarmanlage, DIN EN? Kaufen oder mieten?

Da gehen die Meinungen weit auseinander. Sicherlich ist eine Alarmanlage insbesondere als Smart Home-System ein spannendes Heimwerkerprojekt und wenn man gut im Thema ist und evtl. sogar aus der Branche kommt ist das sicherlich auch sinnvoll. Wenn der Gedanke ist, hier Geld zu sparen, weil die Technik ja auch günstig ist, könnte man hier einem Trugschluss aufliegen. Sicherlich kann man ein gutes Auto mit günstigen Bezügen ausstatten, aber bei den Bremsen würde man wohl lieber Originalstelle nehmen. Hier können Fehler sonst gesundheitlich arge und gefährliche Konsequenzen haben, so auch bei der Installation von Alarmanlagen.

Wenn dann der Fall eintritt und man abhängig vom Alarmsystem ist und dieses dann nicht funktioniert, ist mit Sicherheit nicht der erste Gedanke: „Na wenigstens war es billig!“

In dem Fall, dass es Ihnen beim Projekt Alarmanlage selbst bauen darum geht, dass Sie evtl. nicht das Geld für ein hochwertiges Alarmsystem haben, könnten Sie auch über andere Alternativen nachdenken, zum Beispiel darüber eine Alarmanlage zu mieten.

 


Alarmanlage Mieten

Immer mehr Anbieter haben hierfür attraktive Mietangebote.
So kann man z.B. bei Grover Technik, die man sonst kaufen würde, mieten. Link: https://www.grover.com/de-de. Im gewerblichen Bereich gibt es da Anbieter wie Boels (Link: https://www.boels.com/de-de/), bei denen man quasi alles für eine Baustelle mieten kann und Anbieter wie Bauwatch (https://www.bauwatch.de/mobile-videoueberwachung/), bei denen man auch mobile Alarmsystem mieten kann.

Für Privat und Gewerbe gibt es dabei auch Anbieter, die ähnlich wie beim Auto-Full-Service-Leasing auch neben der Technik mit diversen weiteren Dienstleistungen punkten.

Einer der Anbieter am Markt ist unter anderem die Stadtritter GmbH. Stadtritter bietet neben der Kurzzeitmiete (z.B. für Baustellen, Akutsituationen, Messen und Veranstaltungen) auch Langzeitmieten an mit besonders spannenden Konditionen und Dienstleistungen. So kann schon für den Preis eines Cappuccinos am Tag ein hochwertiges Alarmsystem (Link: https://www.alarmanlage.de) inkl. Sicherheitsberatung mit Erstellung eines Sicherheitskonzeptes, Wachschutz, 24/7 Notrufleitstelle, Wartung und Instandhaltung mit laufzeitlanger Garantie gemietet werden. Abgerundet wird das Konzept mit Videoanlagen, Zutrittskontrollen, einer Fahrzeugüberwachung, Schlüsselfundbüro, Notfalldokumente, Schlüssel- und Notfalltresore, sowie weiterer Full Service Angebote.


     

     

    Welchen Vorteil hat eine Alarmanlage zur Miete?

    Alarmanlagen zur Miete wie beim Stadritter-Konzept ISL (Integrierte Service Leistung), bieten gegenüber dem Kauf den Vorteil, dass man keine Anschaffungskosten hat und nur die Leistung der Alarmanlage zahlt, wenn diese auch gegeben ist.

    Überblick Kauf versus Miete

    Alarmanlage kaufenAlarmanlage Mieten
    Anschaffungskosten

    Selbstbau 1.500 Euro bis VdS-C: 12.000 EuroInkl.
    InstallationJe nach Umfang: 0 Euro bei Selbsteinbau, von 600 Euro bei Wohnungen bis 1200 Euro für Einfamilienhäuser Ladengeschäften und kleineren Büros sind normal. Im Gewerben mit viel Fläche und Hohem Schutzbedarf gibt nach oben nahezu keine Grenzen.600 bis 1200 Euro.
    InstandsetzungCa 3-10% pro Jahr (Batterien, defekte Melder, Updates, Ersatz und Instandhaltungen)Inkl.
    GarantieIn der Regel 1 Jahr Garantie und 2 Gewährleistung wenn Wartungsvertrag abgeschlossen wird.Während der kompletten Vertragslaufzeit inkl. der Verlängerung.
    Finanzierungskosten0,4% KfW bis 7,99% AllzweckkreditKeine
    Abschreibung
    (nur gewerblich)
    Je nach Mietdauer des zu sicherndes Objektes oder Eigentumsstatus unterschiedlich zwischen ein paar Jahren und 11 Jahren.Kosten sind monatlich in voller Höhe geschäftlich ansetzbar.
    ErweiterungenoptionalOptional und oft inkl. bei Vertragsverlängerungen
    WartungVon 0 Euro bei Selbstbetrieb bis 450 Euro je Wartung. Bei einigen Alarmanlagen muss bis zu 4x pro Jahr gewartet werden.Inkl.
    Update
    bei Weiterentwicklungen der Software oder Kritischen Patches.
    Ist gleich der Wartung kommt aber hinzu.Inkl.
    Notruf- und ServieleitstelleZwischen 19,90 und 80 Euro, je nach Anbieter und Serviceumfang.Inkl.
    App zum SteuernInkl. Allerdings ist P2P, Dyndns oder vpn kostenpflichtig zu klärenInkl.
    DNS, VPN oder P2P für die Verbindung via App2 Euro pro MonatInkl.
    Simkarte für die Übertragung5-15 Euro mtl.Inkl.
    Wachschutz15-30 Euro zusätzlich zur LeitstelleInkl.
    Polizei-, Feuerwehr-, RettungswagenEchteinsätze sind inkl.

    Bei technischer Fehlalarm, Fehlbedienung und technischem Versagen,
    kostet es je nach Bundesland unterschiedlich zwischen 0 und 400 Euro je Einsatzfahrzeug. Maßgeblich sind die jeweiligen Satzungen der Polizei und Feuerwehr des Bundeslandes.
    Echteinsätze, technisches Versagen der Technik (Fehlalarm) und Fehlverhalten der NSL sind inkl.

    Fehlbedienung trägt der Kunde.

    Mieten Sie eine Alarmanlage zum monatlichen Festbetrag und fühlen Sie sich damit rundum sicher.
    Es ist an alles gedacht.

    Fazit: Alarmanlage kaufen oder mieten?

    Als Stadtritter würden wir von einem Selbsteinbau abraten. Dennoch würden wir als Notrufleistelle auch dabei mit einer Alarmanlagen Aufschaltung unterstützen.

    Ob Sie eine VdS-Alarmanlage oder eine VDE oder DIN EN Zertifizierung brauchen, lässt sich nicht pauschal beantworten und sollte mit dem Facherrichter passend zur eigenen Situation geklärt werden.

    Eine Alarmanlage bzw. die Handwerksleistungen lassen sich steuerlich geltend machen. Gewerbliche Alarmanlagen können abgeschrieben werden.

    Für Systeme ab DIN EN 50131-1 Grad 2, siehe oben lassen sich, durch die KfW bis zu 1.600 Euro Zuschuss beantragen. Allerdings macht ein Steuervorteil oder eine KfW-Förderung aus einem guten System kein besseres System. Die Frage, ob der eventuelle Mehrpreises sich dann rechnet, ist auch mit dem Facherrichter und der eigenen Versicherung zu klären.

    Mietmodelle eigenen sich insbesondere für diejenigen, die Sicherheit als Dienstleistung suchen und sich in Form eines Rundum-Sorglos-Paketes um nichts kümmern wollen. Über die Laufzeit der Miete sind diese oft auch die günstigere Variante, allerdings wird man i.d.R. nicht Eigentümer der Technik und kann so keine Förderungen oder haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich geltend machen.

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